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Grausiger Fund: Geköpfter Wolf im Maisfeld

Nicht der erste Fall dieser Art Grausiger Fund: Geköpfter Wolf im Maisfeld

Tödliche Attacken auf Wölfe nehmen zu. Jetzt wurde im Süden Brandenburgs ein verwestes Exemplar entdeckt – der Kopf fehlt. Es ist nicht das erste Mal, dass Täter eines der Raubtiere derart verstümmeln.

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Wölfe stehen streng unter Naturschutz.

Quelle: dpa

Staakow. Ein kopfloser Wolf ist am Sonntag in einem Maisfeld zwischen Pinnow und Staakow (Spree-Neiße) aufgefunden worden. Das Tier war stark verwest, den Kopf hatten Unbekannte offensichtlich abgeschnitten. Die genauen Umstände zum Tod des Tieres sollen nun im Wolfsinstitut Berlin untersucht werden. Der Kopf bleibt verschollen.

Mindestens fünf Wölfe sind in Brandenburg in diesem Jahr getötet worden – meist wurden sie überfahren. Es ist nicht der erste Fall, in dem ein geköpfter Wolf im Land gefunden wurde. In einem Naturschutzgebiet südlich von Lieberose (Dahme-Spreewald) war 2014 ein Wolf erschossen worden – danach schnitten Unbekannte ihm das Haupt ab.

Nach einer Statistik des Kontaktbüros Wolfsregion Lausitz wurden seit 2009 in Sachsen acht illegal getötete Wölfe gefunden – zuletzt im Juli. In sieben Fällen waren die Tiere erschossen worden, ein Wolf wurde mit einem Auto gejagt und vorsätzlich überfahren. Das Landeskriminalamt hatte die Ermittlungen übernommen.

Wölfe sind in Deutschland streng geschützt. In Brandenburg leben mehrere Rudel mit insgesamt etwa 120 Tieren. In Sachsen gibt es insgesamt 14 Wolfsrudel.

Von Ulrich Wangemann

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