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Gregor: „Ich bin nicht so Mainstream“

Das EM-Orakel der MAZ im Interview Gregor: „Ich bin nicht so Mainstream“

Alle Welt schaut auf den Laufenten-Erpel Gregor, der für die MAZ zur diesjährigen Fußball-Europameisterschaft unter anderem die Spielergebnisse der deutschen Nationalmannschaft in Frankreich vorhersagt. Wir haben mit dem Erpel über diese große Verantwortung gesprochen.

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Laufenten-Erpel Gregor

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Orakel Gregor, ein indischer Laufenten-Erpel aus Potsdam, sagt die Ergebnisse der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich voraus. Im MAZ-Interview spricht er über diese große Verantwortung und sein Besitzer erklärt im Video, was Gregor auszeichnet.

MAZ: Gregor, dürfen wir Sie duzen?

Gregor: Nag-nag.

Okay, dann siezen wir Sie. Wie geht es Ihnen denn heute?

Gregor: Gut, ich genieße die spielfreie Zeit. Als Orakel muss ich ja immer vor den Spielen aktiv sein. Jetzt kann ich mich wieder auf die Jagd nach Schnecken konzentrieren.

Was qualifiziert Sie denn dazu, das diesjährige MAZ-Orakel zu sein?

Gregor: Nun ja. Ich kenne mich im Fußball gut aus, habe schon einige Spiele durch die Fensterscheiben meines Herrchens gesehen. Ich kann ganz gut einschätzen, wer was drauf hat. Außerdem bin ich ziemlich gut aussehend, das war wohl auch entscheidend für das Endergebnis.

Sie sind also bekennender Fußball-Fan. Haben Sie denn selbst schon mal ein Tor geschossen?

Gregor: Wie soll das denn gehen, mit meinen Plattfüßen? Meine Stärke liegt eher im passiven, strategischen Teil.

Wie bereiten Sie sich auf das Orakeln vor?

Gregor: Ich muss hungern. Das denkt zumindest mein Herrchen. Aber er weiß ja nicht, dass ich manchmal im Nachbargarten wildere. Da gibt es auch einige nette Schnecken. Und ich muss wissen, welche Flagge zu welchem Land gehört.

Haben Sie beim Spiel Frankreich gegen Rumänien vielleicht etwas durcheinander gebracht?

Gregor: Nein, ich bin nur nicht so Mainstream.

Sie sind über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Genießen Sie den Medienrummel?

Gregor: Ich weiß nicht, ich habe mir das alles einfacher vorgestellt. Jetzt kommen ständig diese Leute von der Zeitung in meinen Garten und belagern meine Familie. Außerdem bin ich nicht so fotogen und hasse es, beim Essen gefilmt zu werden. Da kann man nur eine schlechte Figur machen. Ich bin doch kein Fernseh-Star oder ein Schauspieler. Ganz schön stressig. Im nächsten Jahr können sie sich jemanden anders suchen.

 Das Orakel der MAZ für die Fußball-EM 2016

Das Orakel der MAZ für die Fußball-EM 2016.

Quelle: Julian Stähle

Von Luise Fröhlich

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