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Brandenburg Grüne kritisieren finanzielle Unterstützung der Ökolandwirte
Brandenburg Grüne kritisieren finanzielle Unterstützung der Ökolandwirte
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13:23 17.12.2017
Ökolandwirt Hartmut Schüler aus Potsdam fürchtet, das Siegel "100 Prozent genfrei" bald schon nicht mehr garantieren zu können. Fotograf: Bernd Gartenschläger Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die brandenburgische grüne Landtagsfraktion kritisiert mangelnde finanzielle Unterstützung der Ökolandwirte durch das Land. Zuschüsse zu den anfallenden Kontrollkosten für die Landwirte würden nicht wie in anderen Bundesländern gezahlt, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Benjamin Raschke, am Sonntag laut einer Mitteilung.

Bis zu 50 Euro Zuschuss pro Hektar

Die Öko-Betriebe werden regelmäßig kontrolliert. Geprüft wird unter anderem, ob EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau eingehalten werden. Für die dabei entstehenden Kosten von mehreren Hundert Euro pro Jahr gewähren fast alle Bundesländer Zuschüsse von 35 bis 50 Euro pro Hektar und bis zu 600 Euro pro Betrieb und Jahr.

Auf eine mündliche Anfrage hatte Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) gesagt, dass Brandenburg dafür keine Möglichkeiten sehe. Grund sei die „wesentliche Zunahme“ des ökologischen Landbaus.

Angesichts einer Steigerung der Ökoanbaufläche von 1,4 Prozent innerhalb der vergangenen vier Jahre von einer wesentlichen Zunahme zu sprechen, grenze an Schönfärberei, kritisierte Raschke. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik bearbeiteten 2016 in Brandenburg 666 Betriebe 137.600 Hektar der Agrar-Nutzfläche vollständig oder zumindest teilweise nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.

Von MAZonline/dpa

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