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Brandenburg Gutes Essen für wenig Geld
Brandenburg Gutes Essen für wenig Geld
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22:15 25.08.2013
Quelle: dpa
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Auch bundesweit sind die sogenannten Betriebsrestaurants nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) ein expandierender Markt mit einem Jahresumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro. In den letzten Jahren gab es Wachstumsraten zwischen 3,8 und 8,2 Prozent.

Marktführer ist die Compass-Gruppe in Eschborn (Hessen) mit 16.500 Beschäftigten und 670 Millionen Euro Umsatz. Zu den Großen der Branche gehört auch der Berliner Dussmann-Konzern. Nach einer Erhebung der Fachzeitschrift „GV-Praxis“ ist die Tochter Dussmann-Service mit über 5000 Beschäftigten und einem Umsatz von knapp 300 Millionen Euro bundesweit die Nummer Vier. „In Brandenburg sind wir gut vertreten“, sagt Dussmann-Sprecher Jan Flaskamp. Regionale Zahlen will er nicht nennen, die Nachfrage entwickele sich aber positiv.

Kantinen könnten vom derzeit steigenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen profitieren, sagt Bert Krsynowski, Betreiber zweier Kantinen in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). „Die Qualität des Essens ist bei einer Vollküche weit besser als alles, was man am Imbiss kriegt“, sagt er. Gleichzeitig sei es für Ein-Personen-Haushalte billiger als das, was man selbst kochen könne. Deshalb seien auch in den Neuruppiner Kantinen Senioren aus der Umgebung Stammgäste bei der vergleichsweise billigen Warmverpflegung.

Aus Sicht von Krankenkassen ist gegen das Essen in der Kantine grundsätzlich nichts einzuwenden. Gegenüber Fertiggerichten aus dem Kühlregal sei die Großküche oft gesünder, sagt Marianne Rudischer, Ernährungsberaterin bei der Barmer GEK. Leider seien die Renner allerdings immer noch Fleisch und Pommes frites.

„Wir spüren eine wachsende Nachfrage“, bestätigt auch Melanie Dahlke, Chefin der AGT-Kantine in Trebbin (Teltow-Fläming). Kunden seien vor allem Menschen, die in der Umgebung arbeiten. Die Küche liefere aber auch Essen an Senioren aus. In der Kantine der Potsdamer Außenstelle des Bundesrechnungshofs ist nur jeder dritte Gast ein Mitarbeiter des Hauses, wie Küchenchef Lutz Reiter bestätigt. 20 Prozent der Gäste seien Rentner und Touristen – Tendenz steigend.

Ein Geheimtipp in Potsdam ist übrigens die Kantine in der Staatskanzlei. Auch hierher kommen viele Gäste von außen.

Von Ulrich Nettelstroth

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