Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Häftling zum Essen von Würmern gezwungen
Brandenburg Häftling zum Essen von Würmern gezwungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:24 22.02.2016
Quelle: dpa-Zentralbild
Anzeige
Cottbus

Ein 25-Jähriger, der einen Mithäftling in Cottbus zum Essen von Würmern gezwungen haben soll, muss sich dafür voraussichtlich doch nicht vor Gericht verantworten. Die Verhandlung in diesem Fall wurde vorläufig eingestellt. Das gab das Landgericht Cottbus am Montag bekannt, nachdem die Verteidigung zum Prozessauftakt einen entsprechenden Antrag gestellt hatte.

Das war im Gefängnis geschehen

Der Häftling im Gefängnis Cottbus-Dissenchen soll im Jahr 2009 dem Mitgefangenen körperliche Misshandlungen angedroht und ihn auch mit der Faust geschlagen haben. Aus Angst vor Gewalt kam das Opfer den Forderungen nach. Dazu zählte, dass der Mann auf dem Gefängnishof Bellgeräusche von sich geben musste. Der Angeklagte soll in der Küche eines Gruppenraumes auch den Kopf seines Opfers in eine Schüssel mit Urin gedrückt haben.

Ein Tatbestand wird dennoch verhandelt

Der Mann muss sich jetzt nur noch wegen des Vorwurfs der Körperverletzung vor Gericht verantworten. Er soll einen anderen Mithäftling geschlagen haben. Die beiden Verfahren waren miteinander verbunden worden.

Die Richter begründeten die vorläufige Einstellung des Verfahrens zum Vorwurf des Würmer-Essens damit, dass die zu erwartende Strafe bei einer möglichen Verurteilung nicht ins Gesamtgewicht fallen würde.

Von dpa

Brandenburg Verkehrsunfallbilanz Brandenburg - Brandenburg beklagt immer mehr Verkehrstote

Am Wochenende hat es 366-mal auf Brandenburgs Straßen gekracht. Besorgniserregend sind aber vor allem die Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Die Unfallbilanz 2015 zeigt: Rein rechnerisch kam in Brandenburg jeden zweiten Tag ein Mensch im Straßenverkehr ums Leben. Das ist bundesweit – bezogen auf die Einwohnerzahl – die traurige Spitze.

22.02.2016
Brandenburg Bankrotteure mit „hohem Lästigkeitsfaktor“ - Reichsbürger sind gefährliche Selbstverwalter

Rund 200 selbst ernannte „Reichsbürger“ sorgen in Brandenburg für immensen Aufwand. Sie glauben an den Fortbestand des Deutschen Reiches – zahlen weder Steuern, noch Bußgelder, blockieren die Justiz. Meist geht es aber nicht um Ideologie, sondern um Geld. Die Gefahr steigt, insbesondere im Alltag.

22.02.2016

Der Internetriese Google prämiert mehr als 100 Vereine, die Preisgelder betragen insgesamt fast vier Millionen Euro. Auch sechs Initiativen aus Brandenburg hoffen auf einen Geldsegen. Flüchtlingshilfe, Ackerbau, Flößer aus der Schorfheide – gebrauchen können sie das Geld alle. Verplanen will es allerdings noch niemand.

21.02.2016
Anzeige