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Brandenburg Haft nach Totschlag an zweifacher Mutter
Brandenburg Haft nach Totschlag an zweifacher Mutter
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16:00 01.06.2016
Quelle: dpa-Zentralbild
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Frankfurt (Oder)

Wegen Totschlags an seiner Lebensgefährtin ist ein 50-jähriger Mann aus Eberswalde (Barnim) am Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) zu einer Freiheitsstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt worden. Zusätzlich muss er monatlichen Unterhalt für die beiden Kinder seines Opfers zahlen, entschied das Gericht.

Der Angeklagte hatte gestanden, die 42-Jährige im November vergangenen Jahres nach einem zunächst Streit mit einem spitzen Metall-Kerzenständer geschlagen, gestochen und anschließend erstickt zu haben. Seine Vorgehensweise sei besonders intensiv und brutal gewesen, Merkmale für den Tatbestand des Mordes fanden sich während der Beweisaufnahme jedoch nicht, urteilte das Gericht. Tränenreich beteuerte der Mann, die Tat zu bereuen, da er die Frau sehr geliebt habe.

Die Beziehung der beiden sei schon länger belastet gewesen, weil der Angeklagte unter einer hypochondrischen Störung leide und sich einbildete, tödlich erkrankt zu sein, hieß es in der Urteilsbegründung. Das habe an den Nerven der zweifachen Mutter gezerrt. Am Tattag sei die Situation eskaliert.

Mit seinem noch nicht rechtskräftigen Urteil blieb das Gericht unter dem Strafantrag der Anklagevertretung, die zehn Jahre Freiheitsstrafe wegen Totschlags gefordert hatte. Die Verteidigung hatte keinen konkreten Antrag gestellt.

Von dpa

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