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Handwerkskammer-Chefs verdienen viel – zu viel?

Bericht des Landesrechnungshofes Brandenburg 2017 Handwerkskammer-Chefs verdienen viel – zu viel?

Brandenburgs Handwerkskammern werden im aktuellen Bericht des Landesrechnungshofes zu deutlich mehr Sparsamkeit aufgefordert. Vor allem die Besoldung der Hauptgeschäftsführer steht in der Kritik.

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Der Präsident des Landesrechnungshofes Brandenburg, Christoph Weiser, am 26.11.2017 in Potsdam.

Quelle: Ralf Hirschberger

Potsdam. Der Landesrechnungshof hat Brandenburgs Handwerkskammern zu deutlich mehr Sparsamkeit aufgefordert. In dem am Montag vorgestellten Jahresbericht der Prüfbehörde werden die Kammern in Potsdam und Cottbus scharf kritisiert. So wird die Vergütung der jeweiligen Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführer als zu hoch eingeschätzt.

Die Hauptgeschäftsführer der Potsdamer und der Cottbuser Kammer haben Besoldungsstufen, die einem Staatssekretär der Landesregierung entsprechen. Die Vergütungen in anderen Bundesländern liegen zumeist deutlich niedriger, obwohl die Kammerbezirke oft viel größer sind.

Auch die zusätzliche kammerfinanzierte Altersvorsorge für die Potsdamer Handwerkergeschäftsführung wird gerügt.

Kammern wurden landesweit zum ersten Mal vom Rechnungshof geprüft. Sie hatten sich lange dagegen gewehrt.

Von Volkmar Krause

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