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Brandenburg Hasso Plattner wirft Hut in den Ring
Brandenburg Hasso Plattner wirft Hut in den Ring
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05:05 11.02.2016
Blick auf die nördliche Speicherstadt. Quelle: Christel Köster
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Templiner Vorstadt

Software-Unternehmer Hasso Plattner gehört zu den Bietern für die Baufelder in der nördlichen Speicherstadt. Friedrich Meinikat, Immobilienmanager der Vermögensverwaltung „Hasso Plattner Capital“ (HPC) bestätigte Plattners Engagement: „Die asenticon AG in Kooperation mit den Architekturbüros ,Hilmer&Sattler und Albrecht’ und ,nps Tchoban Voss’ hat sich an der Ausschreibung für die Speicherstadt beteiligt. Sie wird dabei von einer Investmentgesellschaft der Familie Plattner unterstützt“, erklärte Meinikat auf MAZ-Nachfrage.

Zehn Bieter hoffen auf Zuschlag

An der öffentlichen Ausschreibung der kommunalen Immobilienholding Pro Potsdam haben sich zehn Bieter beteiligt. Eine endgültige Entscheidung über die Vergabe ist noch nicht gefallen, doch dem Vernehmen nach hat die asenticon AG beste Aussichten auf den Zuschlag. Ihre Entwürfe für die Speicherstadt sollen durch ihre räumliche Großzügigkeit beeindruckt haben – auch als attraktiver Gegensatz zur dichten Bebauung in der mittleren Speicherstadt. Zudem entsprach das Gebot den Erwartungen der Pro Potsdam.

Deren Sprecherin Anna Winkler wollte sich am Mittwoch unter Verweis auf das noch laufende Auswahlverfahren nicht zu den Bietern für das Areal äußern.

Sieben Baufelder wurden ausgeschrieben

Laut Exposé der Pro Potsdam werden in der nördlichen Speicherstadt auf sieben Baufeldern Investoren für fünf Häuser mit Wohnungen und Gewerbe, eine gastronomische Einrichtung sowie ein repräsentatives Hotel-, Geschäfts oder Bürogebäude an der Ecke zur Leipziger Straße gesucht. Der Verkauf der 3,6 Hektar großen Brache soll der Pro Potsdam aufgrund steigender Immobilienpreise über 17 Millionen Euro einbringen – vor nicht langer Zeit war von elf Millionen Euro die Rede. Mit den Erlösen sollen andere Neubau- und Sanierungsprojekte der Pro Potsdam bezahlt werden.

Hasso Plattner Quelle: dpa

Im Jahr 2012 hatte die Prinz von Preussen Grundbesitz AG die Wohnungen im umgebauten Persiuspeicher übergeben. Anschließend errichtete die Berliner Groth Gruppe in der mittleren Speicherstadt auf 11 350 Quadratmetern in mehreren sechsgeschossigen Gebäuden 253 Eigentums- und Mietwohnungen. Allerdings gab es wiederholte Kritik an der zu dichten Bebauung sowie am Abriss historischer Speicher.

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Von Ildiko Röd

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