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Brandenburg Hepatitis-Gefahr: Polizei sucht erneut nach Ersthelfern
Brandenburg Hepatitis-Gefahr: Polizei sucht erneut nach Ersthelfern
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09:11 28.08.2017
Der Mann war in der Nacht von Freitag auf Samstag zusammengebrochen. Quelle: dpa
Berlin

„Wer hat in der Nacht zum Samstag einem Verletzten am Blumberger Damm geholfen?“ Mit dieser Frage sucht die Berliner Polizei aktuell nach Personen, die in einen Rettungseinsatz in Berlin-Marzahn involviert waren. Dort war am späten Freitagabend ein Mann beim Überqueren der Kreuzung Blumberger Damm Ecke Bärensteinstraße plötzlich zusammengebrochen.

Zufällig mit ihrem Einsatzwagen vorbeifahrende Polizeibeamte sahen den Mann am Boden liegen sowie Ersthelfer, die den Mann versorgten. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den 42-Jährigen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde bekannt, dass der Mann mit dem Virus Hepatitis C infiziert ist.

Sicherheitshalber Arzt aufsuchen

Ein Ersthelfer konnte von der Feuerwehr bereits benachrichtigt werden. Zwei bis drei weitere Helfer, darunter eine Frau, konnten bisher nicht ausfindig gemacht werden. Sie werden gebeten, einen Arzt aufzusuchen und sich auf dem Polizeiabschnitt 62 unter der Telefonnummer 030-4464662700 oder 030-4664662701 zu melden.

Hepatitis C kann schwere und chronische Verläufe nehmen und zu Leberkarzinomen und Leberzirrhose führen. Dass sich die Ersthelfer angesteckt haben, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Eine Infektion mit Hepatitis C ist nur durch einen direkten Kontakt zwischen offenen Wunden des Helfers mit Blut oder Körperflüssigkeiten des Verunglückten möglich.

Am Donnerstag gab es einen ganz ähnlichen Fall. Im RE1 war ein 55-Jähriger nach einem Sturz zusammengebrochen. Zwei Frauen versuchten den Mann zu reanimieren. Kurz darauf suchte die Polizei nach den Helferinnen, da sich herausstellte, dass der Mann Hepatitis B und C hatte. Beide Frauen haben sich inzwischen gemeldet.

Von MAZonline

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