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Brandenburg Hertha BSC will am liebsten in Berlin bleiben
Brandenburg Hertha BSC will am liebsten in Berlin bleiben
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21:46 28.11.2016
Hertha-Präsident Werner Gegenbauer auf der Mitgliederversammlung am Montagabend. Quelle: Maurizio Gambarini, dpa
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Berlin

Hertha BSC räumt beim möglichen Projekt eines Stadionneubaus dem Olympia-Gelände offenbar eine Favoritenrolle ein. „Das Beste wäre, und wir werden alles daran setzen, eine Lösung auf diesem Olympia-Gelände zu finden“ erklärte Aufsichtratschef Bernd Schiphorst bei der Mitgliederversammlung des Berliner Fußball-Bundesligisten am Montagabend.

Alternativen werden geprüft

„Aber wir würden unseren Pflichten nicht nachkommen, wenn wir nicht - ohne irgend einen Zeitdruck - auch Alternativen prüfen“, ergänzte er. Dazu würden mögliche Standorte in und außerhalb der Hauptstadt, also im Land Brandenburg, gehören.

Stadionneubau in Brandenburg im Gespräch >

„Wir lieben das Olympiastadion“, aber...

„Wir lieben das Olympiastadion. Jeder weiß aber auch, ein modernes Fußballstadion sieht anders aus“, erklärte der Vorsitzende des Hertha-Aufsichtsrates: „Hier erwächst uns, wenn wir nicht aufpassen, auf Dauer ein Wettbewerbsnachteil.“ Deshalb treibt Hertha schon lang existierende Pläne für eine reine Fußball-Arena in Berlin nun voran.

Neue Arena ausschließlich privatfinanziert

Anfang kommenden Jahres will Hertha die ersten Ergebnisse der Vorstudien vorstellen. Die neue Arena müsste ausschließlich privat finanziert werden. „Seien Sie versichert, wir werden keine wirtschaftlichen Abenteuer eingehen“, betonte Schiphorst. Viele der insgesamt 34 750 Hertha-Mitglieder sehen ein mögliches Neubau-Projekt besonders außerhalb Berlins kritisch.

Von dpa

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