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Brandenburg Heute öffnen die ersten Weihnachtsmärkte
Brandenburg Heute öffnen die ersten Weihnachtsmärkte
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17:07 27.11.2017
Potsdamer Weihnachtsmarkt 2016.  Quelle: Christel Köster
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Potsdam

 Mit dem traditionellen Anschnitt der Christstollen startet das bunte Treiben am Montagnachmittag um 16 Uhr in Potsdam, dem größten Markt im Land. Märchenbühne, Freilufteisbahn und weitere Attraktionen erwarten die Besucher in der Innenstadt. Beliebt bei den Gästen sei das historische Ambiente mit Ständen für Essen, Trinken und kunstgewerblichen Souvenirs, aber auch das Einkaufserlebnis in den vielen Geschäften im Stadtzentrum, hieß es.

Hinzu kommen in der Landeshauptstadt ein polnischer Sternenmarkt (1./2. Dezember) am Neuen Markt im Hof des Kutschstalls sowie zwei Märkte in der russischen Kolonie Alexandrowka (1. bis 3. Dezember, 8., 9. und 10. Dezember) auf dem Pfingstberg. Auch in Cottbus beginnt am Montag das Markttreiben.

Mit dabei sind auch wieder die 31 Kommunen mit historischen Stadtkernen - von Altlandsberg bis Ziesar. Sie locken zu Besuchen mit buntem Treiben, aber auch mit Konzerten und Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit.

Landesweit erwarten mehr als 200 Märkte die Besucher, wie die Tourismus Marketing Brandenburg GmbH mitteilte.

Das Wetter zum Start der Weihnachtsmarkt-Saison ist jedoch wenig weihnachtlich. Zusammengefasst lässt sich für den Montag „Regen“ sagen und auch für die kommenden Tage sieht es nicht besonders freundlicher aus.

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Hennigsdorf: Der Weihnachtsmarkt ist für sein Kunsthandwerk bekannt.

Mit Maschinenpistole auf Streife

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Märkischen Allgemeinen Zeitung hatten rund ein Viertel der Befragten Sorgen wegen eines möglichen Attentats geäußert.

In Uniform und auch mit deutlich sichtbaren Maschinenpistolen wir daher die Polizei sie auf Streife gehen. Neben den Streifenpolizisten werden auch Zivilbeamte eingesetzt. In Potsdam gibt es zusätzlich Videoüberwachung. Falls erforderlich, sollen die Weihnachtsmärkte mit Pollern oder anderen Barrieren gesichert werden.

Der geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Deutschen aufgerufen, bei Besuchen auf Weihnachtsmärkten nicht furchtsam zu sein. „Die Weihnachtsmärkte gehören zu unserem Leben und unserer Kultur“, sagte der CDU-Politiker am Montag gegenüber der „Bild“. Die Bundesbürger sollten „achtsam, aber nicht furchtsam“ sein. „Die Weihnachtsmärkte sehen heute anders aus als vor einigen Jahren, und das ist auch gut so“, sagte der Minister zu den Sicherheitsvorkehrungen. „Die Terrorgefahr ist einfach sehr hoch. Jederzeit. Überall.“ Knapp ein Jahr nach dem islamistischen Anschlag mit 12 Toten eröffnet am Montag der Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche.

Von MAZonline

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