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Brandenburg Hirte: Der Osten kann mit digitalem Wandel aufholen
Brandenburg Hirte: Der Osten kann mit digitalem Wandel aufholen
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17:28 13.06.2018
Christian Hirte (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Quelle: dpa
Potsdam

Der digitale Wandel bietet ostdeutschen Unternehmen die große Chance, gegenüber den westdeutschen Ländern aufzuholen und von der „Verfolgerposition in die Pole-Position“ zu gelangen. Diese Ansicht vertrat der neue Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Christian Hirte, auf dem Ostdeutschen Unternehmertag am Mittwoch in Potsdam. „Die Karten werden neu gemischt.“ Es sei nicht mehr entscheidend, wie erfolgreich das Unternehmen in der Vergangenheit war, sondern wie schnell und konsequent es sich auf die Digitalisierung einrichtet. Es bestehe die große Chance, dass ostdeutsche Unternehmen Vorreiter würden. Mit Anpassung und Veränderung hätten Ostdeutsche Erfahrungen, betonte Hirte.

Größere Anstrengungen des Bundes und der Länder beim Breitbandausbau forderte der Präsident des Unternehmerverbands Brandenburg, Burkhard Greiff. „Alle Fördermillionen nutzen wenig, wenn der Glasfaserausbau stockt“, betonte er mit Blick auf den neuen Ost-Beauftragten. Nötig sei ein „kollektives Grundrecht auf digitale Versorgung“. Jeder müsse Zugang zu den grundlegenden Technologien haben. Greiff mahnte, nicht dauernd in Panik zu verfallen, dass Deutschland im internationalen Vergleich zur Lachnummer werden könnte. England, Frankreich oder Japan seien keineswegs weiter als Deutschland.

Der Chef der Landesinvestitionsbank Brandenburg, Tillmann Stenger, empfahl den Unternehmen, die internen Prozesse und die Beziehungen zu Kunden und Lieferanten zu verbessern. Es gebe ein Bewusstsein für den digitalen Wandel, der nun aber in konkrete Tagen umgesetzt werden müssen. „Es gibt jetzt die große Chance, neue Geschäftsfelder zu entwickeln.“

Der Ostdeutsche Unternehmertag hat das Ziel, die Interessen Ostdeutschlands im Dialog zu bündeln. Rund 100 Vertreter von Firmen und Verbänden trafen sich in Potsdam.

Von Igor Göldner

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