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Hohe Erwartung an neuen rbb-Programmchef

Jan Schulte-Kellinghaus ersetzt Claudia Nothelle Hohe Erwartung an neuen rbb-Programmchef

Der Nachfolger für die scheidende rbb-Programmchefin Claudia Nothelle ist gefunden. Es ist der promovierte Jurist Jan Schulte-Kellinghaus. Er hat langjährige Fernseherfahrung, hat beim ZDF gearbeitet und war zuletzt Leiter für den Programmbereich Fernsehen und Koordination beim NDR. Beim rbb soll er vor allem neue Formate vorantreiben.

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Jan Schulte-Kellinghaus

Quelle: NDR Presse und Information

Potsdam. Nach Informationen der MAZ soll Jan Schulte-Kellinghaus die scheidende RBB-Programmchefin Claudia Nothelle ersetzen. Die Gremien wurden bereits über die Personalie informiert. Der Rundfunkrat entscheidet darüber bei seiner nächsten Sitzung am 1. Dezember

Wie die neue RBB-Intendantin Patricia Schlesinger kommt der gebürtige Duisburger vom Norddeutschen Rundfunk. Er leitet dort den Programmbereich Fernsehen und Koordination. In dieser Funktion ist er genau für jene Art regionaler Sendungen zuständig, dank der sich die Zuschauer mit der Vierländeranstalt NDR auf eine Weise identifizieren, von der der RBB in Berlin und Brandenburg träumt.

Wie berichtet, hat die 2006 vom MDR zum RBB gewechselte und dort seit 2009 amtierende Programmchefin Nothelle bereits vor Wochen einen Aufhebungsvertrag geschlossen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass sie den Sender bereits Ende des Jahres verlassen wird. Der zeitnahen Verpflichtung von Schulte-Kellinghaus stünde damit nichts im Wege.

Der promovierte Jurist, seit 2000 beim NDR, begann seine Laufbahn beim ZDF, wo er als Reporter für das „heute journal“, später für das Landesstudio Thüringen und das Boulevardmagazin „Hallo Deutschland“ gearbeitet hat. Beim NDR war er zunächst für die Talkredaktionen zuständig, bevor er Unterhaltungschef wurde und schließlich den Programmbereich Fernsehen übernahm und für die ARD den wegen seiner Quotenschwäche als „Todeszone“ verspotteten Vorabend koordinierte.

Beim RBB sieht sich Schulte-Kellinghaus vor hohe Erwartungen gestellt. Die Entwicklungsarbeiten für neue Formate sind bereits im Gang. Bestehende Sendungen werden überarbeitet. 2017 will sich der RBB neu aufstellen und setzt vor allem auf das Abendprogramm. Ab 20.15 Uhr soll es verlässlich regionale Information geben, nach „rbb aktuell“ Unterhaltsames. Auf die Frage, an welche Vorbilder die neue Intendantin Patricia Schlesinger da denke, sagte sie der MAZ im Antrittsinterview: an „Inas Nacht“ und „Neues aus Büttenwarder“ – zwei NDR-Kultsendungen, bei denen Schulte-Kellinghaus sich bereits den Kopf zerbrechen dürfte, wie die Pendants für Berlin und Brandenburg aussehen könnten.

Von Ulrike Simon

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