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Strafe im Brunnen-Mordprozess fällt hoch aus

Neuruppin, Neubrandenburg Strafe im Brunnen-Mordprozess fällt hoch aus

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Geschäftsmanns aus Neubrandenburg hat das Landgericht Neuruppin den Angeklagten zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Skelett des seit Jahren vermissten Mannes war zufällig in einem Brunnen in Schönermark (Uckermark) entdeckt worden.

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Meik E. ist am Mittwoch verurteilt worden.

Quelle: dpa

Neuruppin. Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Geschäftsmanns aus Neubrandenburg hat das Landgericht Neuruppin den Angeklagten zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

34-Jähriger erschlug seinen Lebenspartner

„Der 34-Jährige hat mitbekommen, dass sich sein Partner trennen wollte, dann kam es zu einer Auseinandersetzung“, sagte Richter Udo Lechtermann am Mittwoch in Neuruppin. Nach dem Totschlag habe sich der Verurteilte seinerseits wie der Geschäftsinhaber aufgeführt.

Die Indizien belegten zudem, dass der Verurteilte 2009 nur noch allein mit dem späteren Opfer auf einem Hof in Schönermark (Uckermark) gewohnt habe. Das Opfer war in jenem Jahr umgebracht und in einem Brunnenschacht am Hof versteckt worden.

Skelettierte Leiche erst Jahres später entdeckt

Der Fall hatte für viel Aufsehen gesorgt, weil die skelettierte Leiche erst 2015 im Brunnen entdeckt wurde. Der Verurteilte stammt aus Neustrelitz, wo er schon kurz nach der Tötung das erste Geld vom Konto seines Opfers abgehoben haben soll. Die Verteidigung hatte Freispruch aus Mangel an Beweisen gefordert.

Von Winfried Wagner

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