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Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg

Hohe Temperaturen und Trockenheit Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg

Seit dem Frühjahr hat es in Brandenburg bereits einige Waldbrände gegeben. Die hohen Temperaturen und die Trockenheit der letzten Tage erhöhen die Gefahr eines Waldbrandes. Da etwa aus ein Drittel der Fläche Brandenburgs Wald ist, ist das Bundesland extrem gefährdet.

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Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Das sommerliche Wetter sorgt derzeit in Teilen von Brandenburg für eine hohe Waldbrandgefahr. Am Sonntag galt die zweithöchste Gefahrenstufe 4 in den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland sowie in der Region Spree-Neiße und Cottbus, hieß es auf der Internetseite des Potsdamer Umweltministeriums. Eine geringe Gefahr (Stufe 2) gab es lediglich in der Prignitz, im übrigen Land galt die mittlere Gefahrenstufe 3.

Erst am Freitag hatte es in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) einen Waldbrand auf rund 4000 Quadratmeter Fläche gegeben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Elf Feuerwehren brachten die Flammen in dem Nadelholzwald unter Kontrolle. Der Deutsche Wetterdienst erwartet auch für die kommenden Tage kaum Niederschläge. Die Temperaturen sollen am Montag auf 20 bis 23 Grad steigen.

Brandenburg besonders gefährdet

Brandenburg mit seinen ausgedehnten Kiefernwäldern ist laut Ministerium die Region mit der höchsten Waldbrandgefahr in Deutschland. Die EU führe die Waldflächen Brandenburgs wie die Wälder Griechenlands, Spaniens, Portugals und Südfrankreichs in der höchsten Gefährdungsstufe.

„Die Kiefer brennt aufgrund des hohen Harzgehalts sehr gut“, erläuterte Sprecher Schade. Der Sandboden sei auch nach Niederschlägen schnell wieder trocken. Zudem seien die Waldgebiete nicht abzusperren, weil darin Siedlungen lägen und Straßen hindurchführten.

Etwa ein Drittel der Fläche Brandenburgs ist Wald. Von Anfang März bis Ende September messen dort über 100 Sensoren Rauchformationen. Sie deckten ihre Umgebung im Radius von 360 Grad ab. Dadurch seien auch die Gebiete der ehemaligen Truppenübungsplätze abgedeckt. Rauch-Signale würden an sechs Waldbrandzentralen im Land weitergegeben. Dort arbeiten nach Ministeriumsangaben insgesamt 24 Forstbedienstete im Schichtdienst. Sie überprüfen die Bilder und alarmieren bei einem Waldbrand die zuständige Leitstelle der Feuerwehr. In den dreißig Oberförstereien des Landes hat je ein Förster Rufbereitschaft, der bei Bedarf der Feuerwehr vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Von Rochus Görgen

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