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Horror-Clowns auch in Brandenburg unterwegs

Polizei rät zu Achtsamkeit Horror-Clowns auch in Brandenburg unterwegs

Am Freitag haben in Brandenburg an gleich mehreren Orten Horror-Clowns ihr Unwesen getrieben. Sie erschreckte Passanten, in einem Fall bedrohten sie diese auch. Die Polizei warnt vor den gruseligen Clowns, rät zu Achtsamkeit und gibt Tipps, wie man auf einen Clown reagieren sollte.

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Symbolbild

Quelle: AFP

Potsdam. Nach Angriffen gewalttätiger Horror-Clowns in einigen deutschen Städten sind jetzt in Brandenburg die Clowns aufgetaucht. Am Freitag ist es zu gleich drei Vorfällen gekommen. Auf Twitter veröffentlichte die Polizei einen entsprechenden Tweet. Demnach trieben in Wittenberge, Bernau und Königs Wusterhausen die Horror-Clowns ihr Unwesen.

In allen Fällen wurden Passanten erschreckt und verfolgt. In Wittenberge soll ein Passant sogar mit einem Messer bedroht worden sein, sagte ein Polizeisprecher auf MAZ-Nachfrage. Verletzt wurde niemand. Mögliche Täter konnten nicht gefasst werden.

„Wir finden das nicht lustig“

Auf Twitter äußerte sich die Polizei deutlich zu dem fragwürdigen Trend, der vor rund zwei Jahren aus den USA nach Europa und schließlich nach Deutschland übergeschwappt ist. „Wir finden das nicht lustig“, twitterte die Polizei, dazu ein verärgertes Emoticon. Außerdem rät sie zur Achtsamkeit.

Bei der Polizei ist man besorgt über die nun auch in Brandenburg stattfindenden Übergriffe. Oft hätten es die Täter zwar nur aufs Erschrecken abgesehen, aber viele der maskierten Täter sind in anderen Fällen auch brutal vorgegangen. Das zeige zum Beispiel der jüngste Fall aus Berlin.

Polizei gibt Ratschläge, wie man auf einen Clown reagieren sollte

Die drei Fälle vom Freitag sind die ersten, die in Brandenburg bekannt worden. Man gehe davon aus, dass der Trend noch eine Weile andauern werde, sagte ein Polizeisprecher. Wie lange könne man aber nicht sagen. Die dunkle Jahreszeit trage sicherlich ihren Teil dazu bei, sagte der Sprecher. In den kommenden Tagen solle ein Präventionskonzept erarbeitet werden.

Einige Ratschläge, wie man reagieren sollte, wenn man von einem Horror-Clown attackiert wird, hat die Polizei. Man solle auf sich aufmerksam machen, laut schreien und wegrennen. Sich auf keinen Fall in Gefahr begeben und einer Konfrontation aus dem Weg gehen.

Erster Fall in Berlin bekannt geworden

Seit einigen Tagen registrieren die deutschen Behörden vermehrt Übergriffe und Angriffe bewaffneter Clowns, die mit dem anstehenden Halloween zu tun haben. Die Täter in unheimlichen Kostümen erschrecken und bedrohen Passanten. In Berlin ist ein Mann von zwei Horror-Clowns überfallen worden. Aus anderen Bundesländern werden ähnliche Fälle gemeldet. Die gefilmten Aktionen werden häufig anschließend im Internet veröffentlicht.

In Salzwedel sind neun Autos in Flammen aufgegangen

In Salzwedel sind neun Autos in Flammen aufgegangen. Möglicherweise durch Brandstiftung.

Quelle: dpa-Zentralbild

In Salzwedel sind in der Nacht zu Sonnabend neun Autos in Flammen aufgegangen. Zeugen beobachteten fünf Verdächtige, von denen mindestens einer eine Clowns-Maske getragen habe.

Von MAZonline

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In den USA ist die Verkleidung als „Horror Clown“ schon seit Langem sehr beliebt.

Ein makabrer Trend aus den USA breitet sich auch in Deutschland aus: Als Clown verkleidete Menschen lauern anderen im Dunkeln auf – und erschrecken sie. Mitunter fließt dann auch Blut. Die Polizei ist genervt – und warnt potenzielle Nachahmer.

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