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Brandenburg DDR-Vize-Minister Horst Stechbarth ist tot
Brandenburg DDR-Vize-Minister Horst Stechbarth ist tot
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12:31 18.06.2016
Der frühere DDR-Vize-Verteidigungsminister Horst Stechbarth (Foto vom 30.09.1981) ist tot. Quelle: Zentralbild
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Potsdam

Der frühere Vize-Verteidigungsminister der DDR, Horst Stechbarth, ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren am 8. Juni an seinem brandenburgischen Wohnort Schwielowsee , wie der Geschäftsführer des Traditionsverbandes der Nationalen Volksarmee (NVA) und der Grenztruppen der DDR, Gerhard Matthes, am Samstag auf Anfrage bestätigte.

„3. März 1986 : Zum 30. Jahrestag der NVA überbrachte Günther Jahn dem Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der Landstreitkräfte, Generaloberst Horst Stechbarth, die Grüße und den Dank der Bürger (...) für ihre treue militärische Pflichterfüllung.“ Foto und Text stammen aus der MV. Quelle: MAZ/Wolfgang Mallwitz

Seine Familie hat in der Sonnabend-Ausgabe der MAZ mit einer Traueranzeige öffentlich Abschied von ihm genommen. „In Dankbarkeit für ein langes und erfülltes Leben nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem geliebten Vater, Opa und Uropa“, schrieben sie.

Auch die Mitglieder der Regionalgruppe Potsdam des Verbands zur Pflege der Traditionen der NVA und der GT schalteten eine Anzeige. Sie schrieben: „Das Leben eines aufrechten, geachteten Militärs der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik hat sich vollendet.“

Stechbarth wird am 23. Juni auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf beigesetzt.

Zum Tode von Horst Stechbarth sind zwei Traueranzeigen in der MAZ geschaltet worden.

Stechbarth war Chef der Landstreitkräfte der NVA und verantwortlich für den alljährlichen Aufmarsch der Soldaten und Panzer zum Geburtstag der DDR am 7. Oktober in Berlin. Nach der Wende gab es gegen ihn keine strafrechtlichen Konsequenzen wegen Amtsmissbrauchs oder Korruption. Sein Vorgesetzter Minister Heinz Keßler wurde zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis wegen der Mauertoten verurteilt.

Im Februar 2014 empfing Stechbarth einen MAZ-Reporter in seinem Haus. Quelle: Julian Stähle

Von MAZonline

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