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Hose runter in der U-Bahn

Spaßiger Flashmob in Berlin Hose runter in der U-Bahn

Eingemummelt mit Mütze und Schal, aber ohne Hose: So konnte man am Sonntag in der Berliner U-Bahn einige Fahrgäste antreffen. Sie litten nicht etwa unter Hitzewallungen oder exhibitionistischen Trieben – sondern wollten ihre Mitreisenden einfach nur zum Schmunzeln bringen.

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Rund 200 Menschen machen in Berlin mit beim Flashmob „No Pants Subway Ride“.

Quelle: dpa

Berlin. Rund 200 Menschen sind in Berlin ohne Hosen U-Bahn gefahren - als wäre es das Normalste der Welt. Lesend, Bier trinkend oder plaudernd zeigten die Berliner Teilnehmer an der internationalen „No Pants Subway Ride“ am Sonntagnachmittag auf verschiedenen U-Bahnlinien ihre nackten Beine und teils bunte Unterwäsche.

Seltenes Handy-Motiv

Manche Mitreisenden machten Fotos mit ihren Handys; viele gaben sich Mühe, sich nichts anmerken zu lassen. Die jungen Männer und Frauen hatten sich am Bahnhof Frankfurter Allee ihrer Beinkleider entledigt.

Strings unerwünscht

Laut den Berliner Organisatoren - zwei Studenten - ging es darum, ein lustiges Schauspiel zu bieten, um die Fahrgäste zum Schmunzeln zu bringen. Zu den Regeln gehöre es, den Eindruck zu vermitteln, als würde man etwas völlig Normales tun. Nicht erwünscht waren den Angaben zufolge „Strings, Rüsselslips o.ä.“.

Verkehrsbetriebe bleiben gelassen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sehen die hosenlosen Fahrgäste gelassen. „Sie können tragen, was sie wollen, solange sie sich gut und wohlfühlen. Und solange sie eine Fahrkarte haben“, sagte eine Sprecherin.

Flashmob-Idee aus den USA

Die Ohne-Hose-Aktion wurde 2002 in New York ins Leben gerufen. Nachdem beim ersten Mal gerade einmal sieben Menschen teilgenommen hatten, waren es in den vergangenen Jahren stets Tausende. Die Aktion gibt es mittlerweile in rund 60 Städten weltweit. So ließen am Sonntag auch in München einige Leute die Hose runter. In Berlin war es bereits das fünfte Mal.

Von dpa

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