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Brandenburg Hundehalterverordnung auf dem Prüfstand
Brandenburg Hundehalterverordnung auf dem Prüfstand
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21:27 02.02.2016
Der amerikanische Pitbull-Terrier ist in Brandenburg verboten. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Brandenburgs Hundehalterverordnung soll überarbeitet werden. Das kündigte der Sprecher des Innenministeriums, Ingo Decker, am Dienstag an.

Seit Inkrafttreten seien fast zwölf Jahre vergangen. „Wir wollen Erfahrungen auswerten“, so Decker. Eine Abschaffung des Halterrechts stehe aber nicht zur Debatte. „Menschenschutz geht vor Tierschutz.“

Nach zahlreichen Beißvorfällen war in Brandenburg die Haltung von Hunden folgender Rassen verboten worden: American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier und Tosa Inu.

Erst in der vergangenen Woche war ein siebenjähriger Junge in der Wohnung seines Vaters in Finsterwalde (Elbe-Elster) von einem Staffordshire Terrier ins Gesicht gebissen und schwer verletzt worden.

Schwer verletzt: Hund beißt Kind ins Gesicht

Daneben gibt es eine zweite, 13 Rassen, Gruppen oder Kreuzungen umfassende Liste. Hier kann der Halter die Gefährlichkeit des Hundes durch Vorlage eines Negativgutachtens widerlegen: Alano, Bullmastiff, Cane Corso, Dobermann, Dogo Argentino, Dogue de Bordeaux, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastin Español, Mastino Napoletano, Perro de Presa Canario, Perro de Presa Mallorquin und Rottweiler.

Hundehalterverordnung für Brandenburg

Der Leinenzwang im Wald, der in Brandenburg gilt, wird von der Hundehalterverordnung nicht abgedeckt. Er ist im Waldgesetz geregelt. Eine Collie-Züchterin aus Süd-Brandenburg hat eine Petition zur Abschaffung des Leinenzwangs in Brandenburgs Wäldern gestartet.

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Von Volkmar Krause

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