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Hungerstreik in Eisenhüttenstadt

Georgier wehren sich gegen Abschiebung Hungerstreik in Eisenhüttenstadt

Vier Flüchtlinge im Abschiebegefängnis in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) befinden sich seit Ende Oktober im Hungerstreik. Sie wehren sich gegen die Abschiebung in ihr Heimatland Georgien. Ärztliche Betreuung war bisher nicht notwendig, die Männer stehen unter Beobachtung.

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Quelle: dpa

Eisenhüttenstadt/ Potsdam. Im Abschiebegefängnis in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) befinden sich erneut Flüchtlinge im Hungerstreik. Es handele sich um vier georgische Staatsbürger, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums am Sonntag einen RBB-Bericht. Die Männer seien seit dem 26. Oktober aufgrund von Haftbefehlen, die die Bundespolizei erwirkt habe, in der Einrichtung. Sie nähmen seit vergangenen Freitag keine Verpflegung mehr zu sich.

„Wir beobachten die Situation aufmerksam”, so der Sprecher. Samstag sei eine Psychologin bei den Männern gewesen, an diesem Montag solle sie ein Sozialarbeiter besuchen. Bislang seien keine ärztlichen Maßnahmen nötig gewesen.

Die Abschiebehaftanstalt gehört zur Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt. Ebenfalls angegliedert ist eine zentrale Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, die seit Monaten überfüllt ist.

In den vergangenen Monaten gerieten die benachbarten Einrichtungen immer wieder in die Schlagzeilen. Es gab bereits zahlreiche Proteste, darunter Hungerstreiks. Ende Mai hatte sich ein Asylbewerber erhängt. dpa

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