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Brandenburg Hybridkraftwerk speist Windgas ins Netz
Brandenburg Hybridkraftwerk speist Windgas ins Netz
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10:22 29.10.2013
Ein Elektrolyseur erzeugt im Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Wittenhofe am Stadtrand von Prenzlau (Uckermark) seit 2011 Wasserstoff. Quelle: dpa
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Prenzlau

Das Hybridkraftwerk in Prenzlau (Uckermark) wird vor aussichtlich von 2014 an Wasserstoff ins nationale Gasnetz einspeisen. Am Montag erfolgte der erste Spatenstich für die Anschlussleitung. Durch sie könnten künftig bis zu 400.000 Kubikmeter Wasserstoff jährlich in das Netz gelangen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Enertrag AG, Jörg Müller. Mit dem überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen wird mittels Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Es entsteht sogenanntes Windgas. Die Investitionen für den Anschluss an das Gasnetz belaufen sich laut Müller auf bis zu 250.000 Euro.

Mit dem Spatenstich beginnt die Kooperation von Greenpeace Energy und Enertrag. Mit dem Windgas wird der Energieversorger Greenpeace Energy seine aktuell knapp 8000 Gaskunden versorgen, sobald der Anschluss ans Gasnetz fertiggestellt ist.

Die erste Einspeisung war bereits für Mitte 2012 vorgesehen, hatte sich aber verzögert, da eine solche Einspeisung Neuland für die Energiewirtschaft darstellt. Greenpeace Energy und Enertrag konnten sich nunmehr erfolgreich dafür einsetzen, dass die offenen rechtlichen Fragen geklärt wurden und das Hybridkraftwerk nun ans Erdgasnetz angeschlossen wird. „Windgas ist einer der wichtigsten Bausteine für das Gelingen der Energiewende in Deutschland“, sagt Enertrag Vorstandschef Müller. Ohne geeignete Speicher könne Deutschland sich nicht zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgen. Der Grund: Der Stromproduktion steht nicht immer zeitgleich entsprechender Strombedarf gegenüber.

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