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Ich glaub, mich luthert’s!

Kolumne Ich glaub, mich luthert’s!

Am Luther-Hype kommt derzeit niemand vorbei. Der Reformator ist im bedeutungsschweren Jubiläumsjahr omnipräsent. Unser Autor ist kein Mann Gottes. Und doch überlegt er, was er ganz persönlich beisteuern könnte. Ein paar ketzerische Eingaben an Behörden sollten sich doch finden lassen.

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Quelle: epd

Potsdam. Spüren Sie das auch? Es luthert überall. Kein Gottesdienst, in dem der Name des Kirchenreformators nicht mindestens einmal fällt. Luther mal klassisch im „Klostergarten“ der Kulturscheune in Seddin und Luther mal modern, mit oder ohne Currywurst am Vicco-von-Bülow-Gymnasium in Stahnsdorf oder als Pass für eine Reise durch das schöne Brandenburg auf der Tourismusmesse in Berlin. Nicht erst seit diesem Jahr gibt es einen Lutherplatz in Potsdam-Babelsberg. Junge Eltern nennen ihre Söhne wieder Martin statt Pasquale.

Ich gebe es ehrlich zu, ich bin kein Mann Gottes. Doch irgendwie vermag auch ich mich dem Luther-Hype nicht zu entziehen und überlege schon verzweifelt, was ich ganz persönlich zu diesem bedeutungsschweren Jubiläumsjahr beisteuern könnte. Wenn ich ein volles Tintenfass an die Redaktionswand werfe, so dürfte mir das allerdings sicher mehr Ärger als Anerkennung einbringen. Ich könnte aber mal in meinen privaten Unterlagen nachschauen, ob ich ein paar ketzerische Eingaben an Behörden finde. Dann würde ich einen Hammer und ein paar Nägel aus dem Keller holen und meine Proteste gut sichtbar an die Haustür pinnen.

Von Heinz Helwig

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