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Brandenburg Igelschutz ist ganz einfach
Brandenburg Igelschutz ist ganz einfach
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11:24 10.11.2017
Trotz der Stachel sehen Igel niedlich aus. Quelle: dpa
Potsdam

Regen und keine zehn Grad – Endlich ist das Wetter so, dass man ohne schlechtes Gewissen zuhause bleiben kann. Das Wochenendwetter ist wie gemacht für Sofa und Tee: Temperaturen von bis zu 8 Grad am Samstag, starker Regen am Sonntag und Grade am Gefrierpunkt in der Nacht zu Montag.

Da kann auch der Garten mit all dem Laub bleiben wie er ist. Ist auch besser so, sagen Naturschützer. Igeln werden so genügend Möglichkeiten zum Unterschlupf gelassen. Die stachligen Säuger benötigten geeignete Verstecke, um den Winter zu überstehen. Denn für den Winterschlaf bauen sich die Tiere gern ein Nest unter Büschen oder in Hohlräumen unter Holzstapeln. Das Laub nutzen sie, um sich vor Frost und Austrocknung zu schützen.

Igel ist gefährdet

Biologen beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) als auch beim Naturschutzbund (Nabu) empfehlen das Gestrüpp deshalb in einer Gartenecke liegen zu lassen. Denn auch Igel brauchen Schutz: Die Population in der Mark geht zurück, so Simone Hartung, Betreiberin einer privaten Igelstation in Neuzelle (Oder-Spree).

Natürliche Lebensräume verschwinden, der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft verringere das Nahrungsangebot und immer mehr Straßen entwickelten sich zur Todesfalle für Igel, zählt Christiane Schröder, Brandenburger Landesgeschäftsführerin des Naturschutzbundes (Nabu), die Gründe auf.

Also: den Garten lassen, wie er ist. Die perfekte Ausrede für ein Wochenende voller Nichtstun.

Übrigens: Nur in Notfällen sollten Igel zum Überwintern mit ins Haus genommen werden - wenn die Tiere krank, verletzt oder untergewichtig sind, wie Naturschützer raten. Das Bundesnaturschutzgesetz gestattet es nur als Ausnahme, hilfsbedürftige Igel vorübergehend in Pflege zu nehmen.

Von MAZonline

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