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Im Nahverkehr droht Preiserhöhung

VBB-Fahrkarten Im Nahverkehr droht Preiserhöhung

Genau ein Jahr nach der letzten Preiserhöhung steht Bus- und Bahnfahrern im Nahverkehr eine erneute Steigerung der Fahrentgelte bevor. Wie hoch die Preissteigerung ausfallen wird, will der Verkehrsverbund noch nicht sagen. Erste Zahlen sind jedoch durchgesickert. Demnach wären vor allem Stammfahrer betroffen.

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Quelle: Michael Hübner

Potsdam. Fahrten mit Bussen und Bahnen im Nahverkehr werden für Berliner und Brandenburger ab Januar voraussichtlich teurer. Der Aufsichtsrat des regionalen Verkehrsverbunds werde Ende September über den Tarif beraten, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Noch sei nichts entschieden.

Vor allem Stammkunden betroffen

Nach Informationen der “Berliner Zeitung“ sollen dieses Mal vor allem Stammkunden tiefer in die Tasche greifen.

Eine Monatskarte für Berlin (AB) koste nach dem vorliegenden Vorschlag künftig 81 Euro statt bisher 79,50. Teurer werden auch Jahreskarten: Abo-Kunden zahlen demnach für die AB-Karte künftig 761 Euro statt 740 Euro, bei ABC steige der Preis von 966 Euro auf 986 Euro. Jeweils 10 Cent teuer werden in Berlin nach dem Bericht mit 1,70 Euro die Kurzstrecke und die Tageskarte mit dann 7 Euro.

Gelegenheitsfahrer haben Glück

Unverändert bleibe der Einzelfahrschein für Berlin mit 2,70 Euro und für Berlin mit Umland (ABC) mit 3,30 Euro. Die Berliner Vier-Fahrten-Karte bleibe bei 9 Euro. Im Durchschnitt steigen die Preise nach dem Bericht um weniger als zwei Prozent. Bei der letzten Erhöhung zu Beginn dieses Jahres waren es 2,3 Prozent gewesen.

Der Verkehrsverbund regelt die Preise für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die S-Bahn und die übrigen Bus- und Bahn-Anbieter in Brandenburg. Geschäftsführerin Susanne Henckel hatte schon im Frühjahr die nächste Preisrunde für Januar angekündigt.

Dabei orientiert sich der Verbund erstmals an einem eigens angelegten Index. Er beruht auf der Entwicklung der Verbraucherpreise in Brandenburg und Berlin (zu 83 Prozent) sowie auf der Kostenentwicklung bei Kraftstoffen und Strom (je 8,5 Prozent), berechnet jeweils über die vergangenen fünf Jahre.

Von MAZonline

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