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Brandenburg Im Sommer kann es ordentlich krachen
Brandenburg Im Sommer kann es ordentlich krachen
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08:28 25.05.2016
Meteorologen erwarten Blitz und Donner. Quelle: dpa
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Potsdam

Da könnte was auf uns zu kommen: Nach den etwas kühlen und feuchten Frühlingstagen und der warmen Periode mit ersten Unwettern in den vergangen Tagen, wird das Wetter in Deutschland auch im Sommer größtenteils unbeständig bleiben. Das schreibt zumindest der Meteorologe und Wetterblogger Eric Leister aus den USA auf seiner Seite „AccuWeather“. Demnach drohen extreme Wetterlagen und Überschwemmungen. Die großen Hitzewellen sollen dabei jedoch ausbleiben.

„Die von Juni bis in den August vorherrschende Sturmroute wird Stürme vom Nordatlantik nach Osten in Richtung Skandinavien und die Baltischen Staaten bringen“, prophezeit Leister. Deshalb, so die Berechnungen, kann es nördlich des Mittelmeers zu Hitze kommen, die auf Kaltfronten stößt, die nach Osten über Nordeuropa hinweg ziehen. Brandenburg könnte daher ebenfalls von dieser Wetterlage betroffen sein, wie eine Karte auf der Homepage zeigt. Die Folge wären zahlreiche Regentage und vor allem auch Gewitter.

Keine langen Hitzewellen

„Die größte Gefahr für extreme Wetterlagen besteht in den späten Morgenstunden oder am Nachmittag“, sagt der Meteorologe Tyler Roys, der ebenfalls für den US- Wetterblog arbeitet. Die Gewitter können zu Überschwemmungen, starken Winden, Hagel und einzelnen Tornados führen.

Lang anhaltende Hitzewellen erwartet der Leister für Brandenburg hingegen nicht. Vor jeder Kaltfront könnte es jedoch ein oder zwei heiße Tage geben, so der Meteorologe. Im Juni sollen sich die Temperaturen etwas unter dem Normalwert bewegen. Im Juli und August werde es laut Wetterexperte die heißesten Tage des Jahres geben.

Temperatur bleibt im Mittel normal

Außerdem erwartet er nur einige Tage, an denen das Thermometer in Brandenburg auf über 32 Grad steigen wird. So viele heiße Tage wie im vergangenen Sommer werden wir demnach nicht erleben, so Leister. Wer die Hitze dennoch erleben will, kann in die Regionen rund um Köln, Frankfurt am Main und München fahren, denn dort bestehe die größte Chance für heiße Tage.

Wird das also ein Gewittersommer in Brandenburg? Die Chancen stehen wohl 50:50. Für Jörg Kachelmann, Betreiber der Wetterplattform „Kachelmannwetter“, steht jedenfalls fest, dass die langfristigen Prognosen “völliger Schwachsinn sind, wie er am Dienstag bezogen auf diese Prognose über Twitter kundtut. Auf seiner Internetseite schreibt er: „Wettervorhersagen über 14 oder 16 Tage mit einfach einem Wettersymbol und einer Temperatur sind Schwachsinn, auch wenn sowas angeboten wird“.

Von MAZonline

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