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In Brandenburgs Krippen regiert der Stress

Schlechter Betreuungsschlüssel In Brandenburgs Krippen regiert der Stress

Krippenerzieherin ist in Brandenburg ein besonders stressiger Job: Die Erzieherinnen in der Mark müssen sich um mehr Kinder kümmern als in vielen anderen Bundesländern. Obwohl sich in den vergangenen zwei Jahren einiges getan hat.

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Eine Krippenerzieherin in Brandenburg betreut im Schnitt sechs Kinder.

Quelle: dpa

Potsdam. Erzieherinnen in Brandenburg müssen sich in den Krippen um mehr Kinder kümmern als in vielen anderen Bundesländern. Der Betreuungsschlüssel hat sich in den vergangenen zwei Jahren aber etwas verbessert, wie aus einem am Montag veröffentlichten Ländervergleich der Bertelsmann Stiftung hervorgeht.

Betreuungsschlüssel: 1:6,3

Eine Krippenerzieherin war demnach zum Stichtag am 1. März 2014 für durchschnittlich 6,3 Kinder zuständig. Im Jahr 2012 waren es noch 6,6 Kinder. Im bundesweiten Vergleich liegt Brandenburg trotzdem auf dem drittletzten Platz. Schlechter im Betreuungsschlüssel sind nur Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt einen Betreuungsschlüssel von 1:3 bei Krippenkindern, also bei Kinder bis drei Jahre.

Mehr Kita-Plätze im Osten, aber...

Generell ist die Betreuungssituation für Unter-Dreijährige im Osten schlechter als im Westen: Erzieher müssen sich um deutlich mehr Kinder kümmern. Dafür würden aber auch deutlich mehr Kita-Plätze angeboten, betonte die Stiftung. Bundesweit am besten schneiden Baden-Württemberg und Bremen ab.

900 zusätzliche Erzieherinnen

Brandenburg will bis zum kommenden Jahr 900 zusätzliche Erzieherinnen für eine bessere Betreuung der Krippenkinder einstellen. Die Landesregierung rechnet mit Kosten von 41,5 Millionen Euro.

Keine Veränderung im Kindergarten

Die Situation in den Kindergärten, wo Kinder ab vier Jahren betreut werden, ist gleichbleibend schlecht. Hier muss sich eine Erzieherin um durchschnittlich 11,6 Kinder kümmern – wie schon vor zwei Jahren. Von der Bertelsmann-Stiftung empfohlen ist ein Personalschlüssel von 1:7,5.

Ausführlich dazu am Dienstag in der MAZ.

Die Studie der Bertelsmann-Stiftung >

Von dpa

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