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Inklusion scheitert im Schulalltag

Unterricht mit Behinderten Inklusion scheitert im Schulalltag

Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf ist ein großes Anliegen in Brandenburg. Doch in der Praxis gibt es bei der Inklusion Probleme: Das Bildungsministerium hält sich nicht an die vom ihm selbst verordnete Klassenfrequenz. Die Zahlen sind ernüchternd: Jede dritte Klasse ist zu groß!

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Quelle: dpa

Potsdam. Das Land hält die Höchstfrequenz bei Klassengrößen nicht ein: Im vergangenen Schuljahr waren 31 Prozent der Klassen, die gemeinsamen Unterricht von Behinderten und Nichtbehinderten praktizieren, überfüllt. Das geht aus einer Antwort des Bildungsministeriums auf eine Anfrage des Landeselternrates hervor. Eigentlich hatte das Ministerium festgeschrieben, dass sogenannte Inklusionsklassen maximal 23 Schüler aufnehmen dürfen. 1017 von 3245 Klassen waren aber überbelegt. An den weiterführenden Schulen sind sogar 40 Prozent der Klassen zu voll, an den Grundschulen 27 Prozent. Eine niedrige Klassenfrequenz sei aber die Voraussetzung für individuelle Förderung, kritisiert Elternratssprecher Wolfgang Seelbach.

Von Marion Kaufmann

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