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Innenminister lästert über kreisfreie Städte

Kreisgebietsreform in Brandenburg Innenminister lästert über kreisfreie Städte

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter wirft drei kreisfreien Städten eine gestörte Wahrnehmung hinsichtlich ihrer finanziellen Lage vor. Politiker würden, getreu dem Motto „Herr Ober, bringen Sie Geld, ich will zahlen“ handeln. Für ihn steht fest, dass die Städte durch die Reform eine Aufwertung erfahren würden. Sie seien nicht die Perlen, für die sie gehalten werden.

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Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter.

Quelle: Peter Geisler

Potsdam. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hat die geplante Einbeziehung von drei kreisfreien Städte in die umliegenden Landkreise verteidigt. Die Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel seien nicht die Perlen, wofür ihre Kommunalpolitiker sie hielten, sagte Schröter der „Märkischen Oderzeitung“.

Gestörte Wahrnehmung

Die drei Städte würden zudem durch den Sitz der Kreisverwaltungen aufgewertet. Mit Blick auf deren hohe Verschuldung warf der Minister den Kommunalpolitikern eine gestörte Wahrnehmung vor. Da habe sich eine Mentalität eingeschliffen nach dem Motto: “Herr Ober, bringen Sie Geld, ich will zahlen.“

Im Zuge der Kreisreform sollen die Städte 2019 ihre Eigenständigkeit verlieren. Einzig die Landeshauptstadt Potsdam soll kreisfrei bleiben.

Die Zahl der bislang 14 Landkreise soll auf maximal zehn Regionalverwaltungen reduziert werden.

Von MAZonline

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