Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Innenministerium schlägt neue Kreisnamen vor
Brandenburg Innenministerium schlägt neue Kreisnamen vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:20 01.12.2016
Karl-Heinz Schröter (SPD) hält den Gesetzesentwurf zur Kreisgebietsreform in den Händen. Quelle: Bernd Settnik
Anzeige
Potsdam

Niederlausitz oder Dahmeland-Fläming - mit der geplanten Gebietsreform in Brandenburg werden sich die Bürger auch an neue Landkreisnamen gewöhnen müssen. Das Innenministerium legte am Donnerstag in Potsdam Vorschläge vor, die allerdings noch vorläufig sind.

Der neue, große Landkreis im Süden aus drei Kreisen und der Stadt Cottbus würde demnach künftig Niederlausitz heißen. An der südlichen Grenze von Berlin würden Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald zusammengelegt und künftig Dahmeland-Fläming heißen.

Im Norden entstünden die neuen Namen Prignitz-Ruppin und Uckermark-Barnim.

Laut Reform soll es von 2019 an in Brandenburg nur noch neun Landkreise und die kreisfreie Stadt Potsdam geben.

Die Verwaltungsstrukturreform soll 2019 in Kraft treten. Quelle: Bernd Settnik

Anfang Oktober 2016 hatte die MAZ die Leser gefragt, wie die neuen Landkreise heißen sollen. Die Resonanz war groß. Viele Leser schickten ihre Namensvorschläge. Darunter auch „Prignitz-Ruppin“ und „Uckermark-Barnim“.

Heftiger Streit zwischen Befürwortern und Gegnern

Das sogenannte Kreisneugliederungsgesetz sieht vor, dass das Land Brandenburg künftig aus neun Landkreisen und einer kreisfreien Stadt besteht. Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus würden damit den Status einer kreisfreien Stadt verlieren.

Gegen die Reform mobilisiert unter anderem die oppositionelle CDU, die auch ein Volksbegehren gegen die Reform unterstützt. Die rot-rote Landesregierung hält die Veränderung für notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Kreise zu erhalten. Neben der Neugliederung der Kreise ist auch eine neue Aufgabenverteilung geplant.

Bereits während der Vorstellung schrieb die CDU Brandenburg auf Facebook, dass sie „deutlich nein“ zu den Entwürfen des Innenministeriums sagt.

Von Rochus Görgen

Brandenburg Sternenhimmel über Brandenburg im Dezember - Christmond leuchtet groß und hell

Im Dezember dominiert das Wintersechseck – die Sterne Aldebaran, Rigel, Sirius, Prokyon, Pollux und Kapella – den östlichen Nachthimmel. Der Vollmond, der sogenannte Christmond, ist der Erde nicht mehr ganz so nah wie im November, aber noch immer größer als ein durchschnittlicher Vollmond. Seltenes geschieht mit dem Stern Aldebaran.

01.12.2016

Superscharfe TV-Bilder, aber neue Kosten: Auf Tausende Brandenburger kommt im nächsten Frühjahr ein zweiter Fernsehbeitrag zu. Mit der Umstellung auf das neue Antennen-Format DVB-T2 HD, das hochauflösendes TV verspricht, werden Privatsender wie RTL und Pro Sieben nicht mehr frei empfangbar sein.

01.12.2016

Christian Thielemann lebt in einer wilhelminischen Villa am Babelsberger Griebnitzsee. Als Herausgeber eines Buches mit dem Titel „Der Untergang des Potsdamer Stadtschlosses“ bekennt sich der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden zu seiner preußischen Heimat. Warum soll in Potsdams Mitte alles wieder wie früher sein?

03.12.2016
Anzeige