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Innenministerium schlägt neue Kreisnamen vor

Kreisgebietsreform in Brandenburg Innenministerium schlägt neue Kreisnamen vor

Die heftig umstrittene Neugliederung der Kreise im Land Brandenburg nimmt Gestalt an. SPD-Innenminister Karl-Heinz Schröter stellte am Donnerstagmorgen den jetzt fertiggestellten Gesetzesentwurf vor. Auch die geplanten Namen der Landkreise wurden genannt.

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Karl-Heinz Schröter (SPD) hält den Gesetzesentwurf zur Kreisgebietsreform in den Händen.

Quelle: Bernd Settnik

Potsdam. Niederlausitz oder Dahmeland-Fläming - mit der geplanten Gebietsreform in Brandenburg werden sich die Bürger auch an neue Landkreisnamen gewöhnen müssen. Das Innenministerium legte am Donnerstag in Potsdam Vorschläge vor, die allerdings noch vorläufig sind.

Der neue, große Landkreis im Süden aus drei Kreisen und der Stadt Cottbus würde demnach künftig Niederlausitz heißen. An der südlichen Grenze von Berlin würden Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald zusammengelegt und künftig Dahmeland-Fläming heißen.

Im Norden entstünden die neuen Namen Prignitz-Ruppin und Uckermark-Barnim .

Laut Reform soll es von 2019 an in Brandenburg nur noch neun Landkreise und die kreisfreie Stadt Potsdam geben.

Die Verwaltungsstrukturreform soll 2019 in Kraft treten

Die Verwaltungsstrukturreform soll 2019 in Kraft treten.

Quelle: Bernd Settnik

Anfang Oktober 2016 hatte die MAZ die Leser gefragt, wie die neuen Landkreise heißen sollen. Die Resonanz war groß. Viele Leser schickten ihre Namensvorschläge. Darunter auch „Prignitz-Ruppin“ und „Uckermark-Barnim“.

Heftiger Streit zwischen Befürwortern und Gegnern

Das sogenannte Kreisneugliederungsgesetz sieht vor, dass das Land Brandenburg künftig aus neun Landkreisen und einer kreisfreien Stadt besteht. Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus würden damit den Status einer kreisfreien Stadt verlieren.

Gegen die Reform mobilisiert unter anderem die oppositionelle CDU, die auch ein Volksbegehren gegen die Reform unterstützt. Die rot-rote Landesregierung hält die Veränderung für notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Kreise zu erhalten. Neben der Neugliederung der Kreise ist auch eine neue Aufgabenverteilung geplant.

Bereits während der Vorstellung schrieb die CDU Brandenburg auf Facebook, dass sie „deutlich nein“ zu den Entwürfen des Innenministeriums sagt.

Von Rochus Görgen

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