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Jetzt kommt die Petition Pro-Merkel

Gegenoffensive zum CDU-Brandbrief Jetzt kommt die Petition Pro-Merkel

126 Unionspolitiker, darunter 29 Brandenburger, meuterten in einem Brandbrief gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Nun starten andere CDU-Politiker eine Pro-Merkel-Aktion. Darunter sind auch wieder einige bekannte Brandenburger Vertreter.

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Herr Wichmann von der CDU.

Quelle: MAZ

Potsdam. Als Gegenoffensive zum Brandbrief von 126 Unionspolitikern an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben zehn CDUler zur Unterstützung von Merkels Asylpolitik aufgerufen. Auf der Online-Plattform „chance.org“ haben sie eine Unterschriftenaktion Pro-Merkel gestartet. Zu den Initiatoren zählen der Vizepräsident des Brandenburger Landtags, Dieter Dombrowski, sowie der Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann und der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt aus Frankfurt (Oder), der selbst einen Flüchtling aufgenommen hat. Den Brandbrief, in dem Merkels Kurs der offenen Grenzen scharf kritisiert wird, hatten 29 Brandenburger Unionspolitiker unterzeichnet, darunter der Landrat von Elbe-Elster, Christian Heinrich-Jaschinski, sowie die Landtagsabgeordneten Anja Heinrich und Saskia Ludwig.

In dem Pro-Merkel-Aufruf heißt es nun: „Den von Ihnen gewählten Weg, den Flüchtlingen mit einem freundlichen Gesicht zu begegnen, unterstützen wir ausdrücklich. Diese Politik ist nicht nur im Sinne der christlich-demokratischen Grundsätze richtig, sondern auch aus ethischen Gründen unumgänglich.“

In einer solchen Bewährungsprobe für die Gesellschaft könne es keine Alternative zu gelebter Humanität geben, betont der Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann. In der Uckermark zeige sich bereits ein Umdenken. So hätten die Lychener Stadtverordneten zeurst die Einrichtung eines Notfallquartiers für Flüchtlinge in der ehemaligen Gesamtschule abgelehnt. Nach intensiver Diskussion mit der Bevölkerung wolle die Stadt nun ihre Entscheidung noch einmal überdenken.

Von Marion Kaufmann

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