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Juwelier-Raub: Polizei sucht diesen Mann

Berlin, Kurfürstendamm Juwelier-Raub: Polizei sucht diesen Mann

Das ging schnell – rund 24 Stunden nach dem Überfall auf einen Luxus-Juwelier auf dem Berliner Kudamm hat die Polizei Fotos der mutmaßlichen Täter veröffentlicht. Bei dem Überfall ist ein Sicherheitsmann verletzt worden, die Täter konnten Uhren erbeuten.

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Dieser Mann wird von der Polizei gesucht. Auf dem Bild ist er recht gut zu erkennen.

Quelle: Polizei Berlin

Berlin. Nach dem Überfall auf den Luxus-Juwelier „Chopard“ auf dem Berliner Kurfürstendamm gibt es noch keine heiße Spur. Das dürfte sich nun ändern. Denn keine 24 Stunden nach dem Überfall hat die Polizei Bilder von zwei Verdächtigen veröffentlicht. Besonders einer der Männer ist darauf gut zu erkennen. An der Tat beteiligt waren laut Polizei drei Täter, von zweien sind Bilder veröffentlicht worden.

Gegen diesen Tatverdächtigen ist Haftbefehl erlassen worden, nach ihm wird intensiv gefahndet

Gegen diesen Tatverdächtigen ist Haftbefehl erlassen worden, nach ihm wird intensiv gefahndet.

Quelle: Polizei Berlin

Die Männer haben den Juwelier am Donnerstagnachmittag gegen 16.20 Uhr überfallen. Einer klingelte an der Tür des Geschäfts, ein zweiter Mann näherte sich dann einem 43-jährigen Sicherheitsmitarbeiter und schlug diesen mit einem Hammer nieder.

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Am Berliner Kurfürstendamm ist am Donnerstag der Edel-Juwelier „Chopard“ überfallen worden. Dabei ist auch eine Person verletzt worden. Es soll sich dabei um einen Wachmann handeln. Fotos zeigen, wie die Täter vorgingen. Am Kudamm kommt es immer wieder zu solchen Überfällen.

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Dann zertrümmerten sie Glasvitrinen, räumten diese aus und flüchteten. Der dritte Beteiligte stand in der Nähe des Geschäfts Schmiere und gab seinen Komplizen entsprechende Zeichen. Dem Trio gelang zu Fuß die Flucht über die Wielandstraße. Auf den Fotos ist auch zu erkennen, dass einer der Täter eine Waffe bei dem Überfall benutzte, damit hielt er die Mitarbeiter des Juweliers in Schach. Die Männer konnten mehrere Uhren erbeuten. Über die Höhe der Beute ist nichts bekannt.

Ein Täter war bei dem Überfall maskiert

Ein Täter war bei dem Überfall maskiert.

Quelle: Polizei Berlin

Laut Polizei ist gegen den unmaskierten Mann Haftbefehl erlassen worden, nach ihm wird intensiv gefahndet. D ie Ermittlungen haben Mitarbeiter des Landeskriminalamts übernommen, die auf Organisierte Kriminalität spezialisiert sind.

Rund um den Kudamm gibt es immer wieder Überfälle

In der Gegend rund um Berlins bekannteste Einkaufsmeile gibt es immer wieder Überfälle, vor allem auf Juweliere, Luxusuhrenläden und das Luxuskaufhaus „Kaufhaus des Westens“ (KaDeWe).

Hinweise an die Polizei

Hinweise zu den Personen nimmt das ermittelnde Raubkommissariat des Landeskriminalamts Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664- 944201 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Meldung der Polizei finden Sie hier.

Der jüngste Schmuckraub mitten im Weihnachtsgeschäft erinnert an den Überfall auf das KaDeWe fast auf den Tag genau drei Jahre zuvor: Am 20. Dezember 2014, einem Sonnabend, hatten fünf Maskierte dort in der Schmuckabteilung Tränengas versprüht, mit Hämmern und Äxten Vitrinen zerstört und Uhren, Halsketten sowie Ohrringe in Taschen eingepackt.

Härteres Vorgehen gegen kriminelle Großfamilien geplant

Binnen 79 Sekunden erbeuteten sie damals Uhren und Schmuck im Wert von mehr als 800.000 Euro. 13 Menschen wurden verletzt. Die Beute ist bis heute verschwunden. Fast alle der mutmaßlichen Täter wurden gefasst und mehrere bereits verurteilt. Alle gehören zu einer arabischen Familie. Unter ihnen sind zwei Brüder, deren Vater vor einigen Tagen zu sechs Jahren und elf Monaten Haft verurteilt wurde - wegen Beihilfe zum schweren Raub.

Berliner SPD-Politiker forderten im Sommer ein härteres Vorgehen gegen kriminelle arabische Großfamilien. Sie seien politischer Sprengstoff für die Gesellschaft und unterhöhlten den Rechtsstaat. Inzwischen gibt es mit „4 Blocks“ sogar eine fiktive TV-Serie über arabische Mafia-Strukturen in der Hauptstadt.

Von MAZonline

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