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Kabelsalat am Flughafen endlich behoben

Am BER geht es langsam voran: Nächster Sanierungsschritt abgehakt Kabelsalat am Flughafen endlich behoben

Drei Jahre nach der verschobenen Eröffnung des Flughafens ist der Kabelsalat am BER endlich behoben. In der chaotischen Bauendphase waren Strom- und Datenkabel völlig planlos in die Trassen gestopft worden. Flughafenchef Karsten Mühlenfeld beteuert angesichts des Sanierungsschritts: Wir sind im Plan.

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Aufgeräumt: Das Kabelchaos ist endlich gelichtet.

Quelle: Flughafen

Potsdam . Drei Jahre nach der verschobenen Eröffnung des Flughafens konnte das Kabelchaos am BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) endlich behoben werden. Am Donnerstag sind die Arbeiten an der Hauptverkabelung abgeschlossen worden, wie die Betreiber mitteilten. Damit sei ein weiterer Sanierungsschritt planmäßig erreicht, hieß es. Die Hauptzuleitungen für Strom waren den ständigen Bau-Erweiterungen nicht gewachsen, Kabeltrassen waren chaotisch überbelegt worden. Das war zum Brandschutzrisiko geworden. Im Feuerfall wären die Leitungen zu schnell durchgebrannt und hätten herabstürzen können. 35 Kilometer Kabel mussten neu gezogen werden. Die Kabel führen auch durch Kanäle mit den Hauptleitungen für Wärme, Kälte und Wasser, deren Leitungen teilweise umgebaut oder verlegt werden mussten. „Wir haben noch viel zu tun“, sagte Flughafenchef Karsten Mühlenfeld. „Insgesamt steht unser Plan aber, den BER im zweiten Halbjahr 2017 zu eröffnen.“

Anfang der Woche konnte die Flughafengesellschaft einen weiteren „Erfolg“ vermelden: Die beiden nachträglich ans Terminal angebauten Pavillons wurden fertiggestellt. Die jeweils 14000 Quadratmeter großen Bauten beherbergen jeweils zwölf weitere Check-in-Schalter und acht Sicherheitskontrollen.

Auf seine Fertigstellung wartet weiterhin der Schallschutz. Flughafenchef Mühlenfeld hatte am Dienstag bei einem Besuch der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag mitgeteilt, dass die nötigen Ingenieurgutachten zum Einbau der Schutzmaßnahmen bis Ende des Jahres abgearbeitet sein sollen. Ob dann auch alle Anwohner gegen Lärm geschützt sind, ist fraglich. Denn um die Gutachten gibt es immer wieder heftigen Streit.

Von MAZOnline

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