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Kältehilfe hat diesen Winter weniger Schlafplätze

Nachfrage nach Notübernachtungen steigt Kältehilfe hat diesen Winter weniger Schlafplätze

Große Hilfe für Obdachlose – ab heute können sie sich an die Berliner Kältehilfe wenden, die bei der Suche nach einem Schlafplatz hilft. Im vergangenen Jahr gab es so viele Plätze wie noch nie. Dieses Jahr sieht es deutlich schlechter aus

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Quelle: dpa

Berlin. Menschen in Not können sich auf der Suche nach einem Schlafplatz von Dienstag an wieder an die Anlaufstellen der Berliner Kältehilfe wenden. Dieses Jahr können weniger Schlafplätze als im vergangenen Winter angeboten werden. Zum Start am Dienstag stünden 550 solcher Plätze bereit, ab Dezember dann 700, sagte die Direktorin des Wohlfahrtsverbands Caritas, Ulrike Kostka. Der Bedarf werde aber auf mindestens 800 Plätze geschätzt - so viel wie im vergangenen Winter in der Spitze. Ein Grund für das schmalere Angebot: Es fehlen zentral gelegene günstige Immobilien.

In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach Notübernachtungen gestiegen. Mit im Schnitt 760 Plätzen standen im Winter 2015/2016 so viele Plätze wie noch nie zur Verfügung. Finanziert werden sie von der Sozialverwaltung. Zuletzt kritisierte die Diakonie die Pauschale von 15 Euro pro Platz jedoch als zu gering. Bei der Kältehilfe packen zahlreiche Ehrenamtliche in Kirchengemeinden, Vereinen und Initiativen mit an. Die Schlafplätze finanziert die Sozialverwaltung.

Von Sarah Grahn und Gisela Gross, dpa

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