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Kampf gegen Riesen-Bärenklau in Brandenburg

Giftige Pflanze Kampf gegen Riesen-Bärenklau in Brandenburg

Die Pflanze ist giftig und bei Berührung verursacht sie schwere Hautirritationen und Verbrennungssymptome. Klar, dass sie auch schon die Giftpflanze des Jahres war. Viele Fans hat sie aber nicht. Daher wird der Riesen-Bärenklau bekämpft, wo es nur geht.

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Kampf gegen den Riesen-Bärenklau

Quelle: Patrick Pleul

Potsdam. Freizeitgärtner und Spaziergärtner in Brandenburg sollten sich vor dem Riesen-Bärenklau in Acht nehmen. Die giftige Pflanze, auch Herkulesstaude genannt, kann bei Berührung schmerzhafte Hautreizungen auslösen, wie der Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für ländliche Entwicklung am Donnerstag mitteilte.

Die ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Pflanze wird bis zu fünf Meter hoch und wächst insbesondere an Gewässern und Feldrändern, kann aber auch in Gärten vorkommen.

Riesen-Bärenklau im Garten

Riesen-Bärenklau im Garten

Quelle: Fabian Matzerath

Der Saft der Pflanze enthält den Angaben zufolge Furocumarine. Bei Berührung in Verbindung mit Sonnenschein könne es zu starken Hautreizungen bis hin zu schmerzhaften blasigen Geschwüren kommen. Wer eine solche Pflanze im Garten entdecke, sollte sie ausgraben, im Hausmüll entsorgen und dabei Hautkontakt vermeiden.

Konkrete Angaben zur Verbreitung des Riesen-Bärenklaus konnte die Behörde nicht machen. Allerdings trete er nicht so häufig auf wie die hochallergene Ambrosia.

Giftpflanze des Jahres

Seit 2005 kürt der Botanische Sondergarten in Hamburg die Giftpflanze des Jahres

2005 Blauer Eisenhut

2006 Pfaffenhütchen

2007 Roter Fingerhut

2008 Herkulesstaude

2009 Tabak Nicotiana

2010 Herbst-Zeitlose

2011 Eibe

2012 Gemeiner Goldregen

2013 Kirschlorbeer

2014 Maiglöckchen

2015 Rittersporn

Info: Der Botanische Sondergarten bei www.hamburg.de

Ambrosia vor allem im Süden Brandenburgs

Das Umweltministerium geht davon aus, dass die Ausbreitung der Pflanze, die Allergien und Asthma auslösen kann, im Jahr 2015 etwa auf Vorjahresniveau bleiben wird. Betroffen ist zum Beispiel die Region Vetschau im Spreewald. Der Stadtabgeordnete Winfried Böhmer (Grüne) sagte, dass derzeit etwa fünf Prozent der Ambrosia-Pflanzen blühten. Unlängst hatte es in der Stadt eine Ausreißaktion an einem Schwimmbad gegeben. Der Pollenflug kann laut Ministerium bis zum ersten Frost dauern. Ambrosia wächst häufig an Straßenrändern, Feldern und in Kleingärten.

Von MAZonline

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