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Brandenburg Kampf gegen Schädlinge in Brandenburg erfolgreich
Brandenburg Kampf gegen Schädlinge in Brandenburg erfolgreich
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15:25 17.02.2017
Raupen des Eichenprozessionsspinners auf einem Eichenstamm, aufgenommen im Sommer 2012 in Schenkenberg. Quelle: dpa
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Potsdam

Der Eichenprozessionsspinner ist in Brandenburg offenbar auf dem Rückzug. Die Fraßkartierungen der vergangenen beiden Jahre zeigten einen deutlichen Rückgang der von dem Insekt geschädigten Flächen, teilte das Umweltministerium am Freitag in Potsdam mit. Ein natürliches Ende der Massenvermehrung des Schadinsekts sei jedoch in Brandenburg nicht in Sicht ist. Erfolge bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners könnten nur mit Chemieeinsatz und durch Absammeln der Eier erzielt werden.

Zu Beginn der Fraßkartierung 2008 waren den Angaben zufolge landesweit 815 Hektar geschädigt, 2012 wurde mit 5.793 Hektar der bisherige Spitzenwert erreicht. 2015 ging der Umfang der geschädigten Flächen auf 2.179 Hektar und 2016 auf 1.051 Hektar zurück.

Untersuchungen belegten in Brandenburg, dass die Eier des Spinners hochvital seien, hieß es weiter. Feinde wie Erzwespe, Raupenfliege und Puppenräuber, die zum Teil bereits in Süddeutschland aktiv seien, seien in Berlin-Brandenburg bisher kaum aufgefallen und deshalb bedeutungslos, hieß es im Ministerium: „Eine Parasitierung der Eier findet in Brandenburg zurzeit nicht statt.“

Von epd

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