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Kampf gegen renitente Raucher an Bahnhöfen

S-Bahn Berlin Kampf gegen renitente Raucher an Bahnhöfen

Das Rauchen „in Verkehrsmitteln, auf Bahnsteiganlagen sowie im gesamten Bahnhofsbereich“ ist bei der S-Bahn Berlin verboten. Daran halten sich jedoch nicht alle Raucher. Ab dem 4. April werden diese Raucher zur Kasse gebeten.

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Quelle: MAZ (Archiv)

Potsdam/ Berlin. In der Hausordnung für die Bahnhöfe der S-Bahn steht es klar geschrieben: „Rauchen sowie die Benutzung elektrischer Zigaretten außerhalb der gekennzeichneten Raucherbereiche“ sind nicht gestattet.

Seit Jahren sind Raucher daran gewöhnt, nur in den Raucherzonen ihrem Laster zu frönen. Zumindest die meisten. Doch noch immer gibt es einige, die sich den Vorschriften widersetzen und somit andere Passagiere belästigen.

Bisher gab es in solchen Fällen eine Ermahnung durch das Servicepersonal und die Aufforderung, das Rauchen außerhalb der Raucherbereichen zu unterlassen.

Nicht alle Raucher fügten sich den Anweisungen. „Freundliche Aufforderungen scheinen nichts zu bringen“, beschreibt Jörk Pruss, Securitymanager bei der S-Bahn Berlin das Problem. Damit der Nichtraucherschutz jedoch gewährleistet werden kann, greift die Bahn jetzt durch. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, um das Problem nachhaltig anzugehen“, so Pruss.

So wird ab dem 4. April abkassiert. Bei Verstößen gegen das Rauchverbot wird dann ein Bußgeld von 15 Euro fällig. Das Bußgeld ist künftig direkt vor Ort bar zu bezahlen oder als Einzahlung per Überweisung zu leisten. Das Prozedere entspricht den Abläufen bei der Feststellung von Fahrgästen ohne gültigen Fahrausweis.

Im Rahmen eines Pilotprojekts richtet DB Station&Service und die S-Bahn Berlin auf acht Bahnsteigen gekennzeichnete und mit Aschenbechern ausgestattete Raucherbereiche ein. Diese sind für Südkreuz, Treptower Park, Westkreuz, Frankfurter Allee, Storkower Straße, Tempelhof, Alexanderplatz und Wannsee vorgesehen. Mit einer bereits auf dem S-Bahnsteig in Pankow eingerichteten Fläche haben alle Beteiligten gute Erfahrungen gemacht.

Von MAZonline

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