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Kaum Feuerwerke in märkischen Kommunen

Silvester Kaum Feuerwerke in märkischen Kommunen

Die Städte und Gemeinden in Brandenburg überlassen meist lieber den Märkern das Böllern zu Silvester, anstatt selbst Feuerwerke zu organisieren. Aber: für private Feuerwerke gibt es Auflagen. Den Ort und die Zeit kann man nicht beliebig wählen.

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Wenn die Brandenburger ein Feuerwerk sehen möchte, müssen sie selbst dafür sorgen.

Quelle: dpa

Potsdam. Viele Brandenburger Kommunen wollen kein Geld für Feuerwerk zum Jahreswechsel ausgeben. „Unser Geld ist anderswo besser angelegt, als in Feuerwerkskörpern“, sagt Potsdams Stadtsprecher Jan Brunzlow und verweist auf andere Projekte wie das Erreichen von Klimaschutzzielen. „Zu sehen bekommen die Bürger und Gäste das, was privat verfeuerwerkt wird“, sagt auch der Stadtsprecher von Cottbus, Jan Gloßmann. Von Seiten der Stadt werde nichts organisiert.

Auch in anderen Kommunen das selbe Bild

Ähnliches ist auch aus Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) zu hören. „Private Feuerwerke sind im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften natürlich möglich“, so ein Gemeindemitarbeiter. Auch in Frankfurt (Oder) wird es kein von der Kommune organisiertes Feuerwerk geben, wie Stadtsprecher Martin Lebrenz mitteilte.

Neben dem Silvesterklassiker „Dinner for One“, der am 30. Dezember im Rathaus als Theaterstück aufgeführt wird, organisiert die Stadt Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) für ihre Bürger seit zwölf Jahren am letzten Tag des Jahres ein Feuerwerk auf dem Amtshof der Alten Bischofsburg. „2005 war ein Feuerwerk der Lohn für einen gewonnenen Wettbewerb des rbb-Fernsehens“, erklärt Stadtsprecher Jean Dibbert. Damals hätten die Wittstocker den schönsten Weihnachtsbaum in Brandenburg geschmückt. Seitdem veranstalte die Stadt jedes Jahr ein Familienfeuerwerk. Dieses beginne mit Rücksicht auf kleinere Zuschauer bereits um 17 Uhr. Die Kosten dafür bewegen sich dem Sprecher zufolge im höheren dreistelligen Bereich. Sie seien in den vergangenen Jahren gestiegen.

Generelle „No-go-Areas“ gebe es kaum

Zwar ist in allen Kommunen laut Sprengstoffverordnung das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten, generelle „No-go-Areas“ gibt es aber kaum. „Auf den Geländen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten sind private Feuerwerke oder Knaller nicht zugelassen“, erläutert der Sprecher der Stadt Potsdam.

Darüber hinaus verweist Brunzlow darauf, dass unangemeldete Feuerwerke und Knallerei lediglich zwischen dem 31. Dezember und 1. Januar gestattet seien. „Oft wird aber schon nach Weihnachten kräftig gezündet“, berichtet er. Darauf habe das Ordnungsamt aber ein besonderes Auge. In Frankfurt beispielsweise könnten bei derartigen Verstößen Bußgelder in Höhe von 50 bis 2000 Euro verhängt werden, wie Martin Lebrenz erläutert.

Feuerwerk am Brandenburger Tor

Wer gerne ein großes Feuerwerk erleben will, kann nach Berlin fahren. Am Brandenburger Tor steigt auch in diesem Jahr um Mitternacht auf Deutschlands größter Silvesterparty ein Feuerwerk in den Himmel und begrüßt das neue Jahr.

Von MAZonline

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