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Brandenburg Kein Durchkommen für Freizeitkapitäne
Brandenburg Kein Durchkommen für Freizeitkapitäne
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16:07 13.09.2016
Auch Freizeitkapitänen drohen Einschränkungen. Quelle: dpa (Archiv)
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Potsdam

Die anhaltende Trockenheit schränkt die Schifffahrt auf den brandenburgischen Wasserstraßen immer stärker ein. Bereits seit August ist die Güterschifffahrt auf Elbe und Oder durch Niedrigwasser nur noch eingeschränkt möglich. Nun droht auch Freizeitkapitänen auf den natürlichen Wasserläufen eine Zwangspause. „Wir steuern auf Einschränkungen des Sportbootverkehrs hin“, sagte Sebastian Dosch vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde (Barnim) am Dienstag. Die Lage sei aber längst nicht so dramatisch wie im vergangenen Jahr.

Probleme bei Segelbooten mit Kiel

Noch könnten Motorboote nahezu überall problemlos fahren, „für Segelboote mit Kiel wird es aber schon schwierig“, so Dosch. Fahrverbote spricht seine Behörde nicht aus, lediglich Gefahrenhinweise. Derzeit gibt es nur einen solchen Hinweis auf „Änderungen des Fahrwassers“ an einem Brandenburger Oder-Abschnitt zwischen dem polnischen Küstrin und Hohensaaten (Märkisch-Oderland). Die Bootsführer müssten dann selber entscheiden, ob sie die Leinen losmachen.

Einschränkungen für Motorschiffe im Havelland

Bis auf wenige Ausnahmen ist der Bootsverkehr auf den kleineren Flüssen wie Havel und Spree uneingeschränkt möglich. Auf einigen Nebengewässern wie der Unteren Havel bei Rathenow (Havelland) ist die Motorschifffahrt derzeit allerdings nur noch eingeschränkt möglich. Mit einem Anstieg der Pegel wird erst im Oktober gerechnet.

Güterschifffahrt aus Polen noch wenig betroffen

Die Güterschifffahrt aus Polen wird durch die niedrigen Pegel nicht wesentlich beeinflusst, sagte Dosch. Kanäle sicherten die Verbindung zur Ostsee und in Richtung Westen. Sie werden von der Schifffahrtsverwaltung ausreichend mit Wasser versorgt. Das geschieht durch die Regulierung des Wasserzuflusses an den Wehren der Kanäle. Auch die Schleusen können in längeren Abständen öffnen, um das Wasser zu stauen. Dies sei in diesem Jahr aber noch nicht notwendig gewesen, erklärte Dosch.

Von dpa

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