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Brandenburg Keine 1000 Tschetschenen in Wünsdorf
Brandenburg Keine 1000 Tschetschenen in Wünsdorf
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17:55 09.06.2016
Die Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf. Quelle: MAZ
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Potsdam

Brandenburgs Innenministerium hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach in der Erstaufnahme von Wünsdorf (Teltow-Fläming) bis zu 1000 Tschetschenen untergebracht werden sollen. „Eine solche Konzentration einer einzelnen Bevölkerungsgruppe an einem Ort wird es nicht geben“, sagte Innenstaatssekretärin Katrin Lange (SPD) in Potsdam.

„Solche Pläne bestehen auch nicht im Zusammenhang mit der geplanten Unterbringung von bis zu 1000 Asylbewerbern aus Berlin im Land Brandenburg.“ Das Ministerium habe „zwischenzeitliche Überlegungen“, Asylbewerber aus einzelnen Herkunftsländern gemeinsam an einem Ort unterzubringen, „aus verschiedenen Gründen verworfen“.

Gefahr der Abschottung

So bestehe bei einer Zentralisierung die Gefahr der Abschottung, der Bildung von Subkulturen. Außerdem würden sich die „Integrationsbedingungen“ verschlechtern, so Lange. Die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg befindet sich in Eisenhüttenstadt. Neben der dortigen Hauptstelle verfügt sie derzeit über neun Außenstellen im Land.

Insgesamt stehen an den Standorten knapp 5500 belegbare Plätze zur Verfügung. Aktuell sind dort jedoch nur 1627 Asylbewerber untergebracht. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden in Brandenburg 6347 Asylbewerber neu aufgenommen.

Von MAZOnline

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