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Keine Angst vor der Buschhornblattwespe

Brandenburg gibt Schädlings-Entwarnung Keine Angst vor der Buschhornblattwespe

Vor rund einem Jahr war der Aufschrei groß: In den Kiefernwäldern in Südbrandenburg gab es eine Schädlingsplage. Die Raupen der Kiefernbuschhornblattwespe hatten die Baumbestände stark beschädigt. Mit Hubschraubern wurde ein Bekämpfungsmittel über dem Gebiet verteilt. Dieses Jahr ist aber Ruhe – erstmal zumindest..

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Quelle: Peter Geisler

Potsdam. Nach einer heftigen Raupenplage in südbrandenburgischen Kiefernwäldern im vergangenen Jahr gibt es Entwarnung. Eine erneute Massenvermehrung der Kiefernbuschhornblattwespe ist gegenwärtig nicht zu erwarten, wie das Umweltministerium am Donnerstag in Potsdam mitteilte. Die Larven befänden sich in einer Ruhephase, so dass die Überwachung der Schadinsekten für dieses Jahr eingestellt werden könne. Regen in den vergangenen Wochen trage zur Erholung der Bäume bei. 2016 hatte die Kiefernbuschhornblattwespe jede Menge Kiefern auf einer Fläche von 25 000 Hektar geschädigt. Unter anderem waren Wälder rund um Finsterwalde (Elbe-Elster) betroffen gewesen.

Dort begann vor rund elf Monaten eine groß angelegte Rettungsaktion. Aus der Luft wurde ein Insektizid gegen die Larven der Kiefernbuschhornblattwespe versprüht.

In Südbrandenburg waren mehr als 800 Waldbesitzer mit ihren Flächen von dem Schädling betroffen. Während der Sprühaktion und in den folgenden 48 Stunden wurde der Wald gesperrt. Zudem sollte für drei Wochen auf das Sammeln von Beeren und Pilzen verzichtet werden.

Von MAZonline

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