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Keine Einigung für Brandenburger Einzelhandel

Tarifverhandlungen Keine Einigung für Brandenburger Einzelhandel

Bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Brandenburger Einzelhandel heute in Brandenburg an der Havel hat es noch keine Einigung gegeben – trotz eines Angebots der Arbeitgeber. Die Gespräche sollen im Juli fortgesetzt werden.

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Quelle: dpa

Brandenburg an der Havel. Die Tarifverhandlungen für die rund 84.000 Beschäftigten im Brandenburger Einzelhandel sind am Montag in Brandenburg/Havel fortgesetzt worden. Die Arbeitgeber boten eine Erhöhung vergleichbar mit dem bundesweiten Trend an, wie der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, sagte. Eine Einigung kam aber nicht zustande. Die Gespräche sollen nun am 20. Juli weitergehen.

Verdi fordert Anpassung an Berliner Niveau

Die Gewerkschaft Verdi fordert, die Tarife an das Berliner Niveau anzupassen. In Brandenburg bekomme eine Verkäuferin pro Jahr etwa 420 Euro brutto weniger als eine Kollegin in Berlin, hieß es am Wochenende. Die Arbeitgeber argumentieren, dass die Strukturen in Brandenburg anders seien als am Kurfürstendamm in Berlin. In Brandenburg müsse man sich eher an anderen ostdeutschen Ländern orientieren. Allerdings sei man bereit, über regionale Anpassungen etwa an der Grenze zu Berlin zu diskutieren, sagte Busch-Petersen.

Die Tarifgespräche hatten bereits am 6. Juni gemeinsam für Berlin und Brandenburg begonnen. Damals verständigte man sich dann, für die beiden Länder anschließend getrennt zu verhandeln.

Von Rochus Görgen

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