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Brandenburg Kindsmord-Prozess gegen Erna F. geht in die Verlängerung
Brandenburg Kindsmord-Prozess gegen Erna F. geht in die Verlängerung
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14:06 21.10.2016
Die angeklagte Erna F. Quelle: dpa
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Potsdam/ Neuruppin

Der Kindsmord-Prozess um einen über 40 Jahre zurückliegenden Fall aus DDR-Zeiten geht in die Verlängerung. Nachdem das Landgericht Neuruppin in Brandenburg eine 74 Jahre alte Mutter in der vergangenen Woche vom Vorwurf des heimtückischen Mordes an ihrem Sohn freigesprochen hatte, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) Revision eingelegt. Das sagte eine Behördensprecherin am Freitag.

Die Mutter war angeklagt, in der Nacht zum 5. November 1974 in ihrer damaligen Wohnung in Schwedt ihren achtjährigen Sohn mit Gas vergiftet und ihn zum Sterben in sein Kinderbett gelegt zu haben. Die Staatsanwaltschaft sprach in diesem Zusammenhang von einem «fast perfekten Verbrechen» und forderte eine Verurteilung wegen Mordes.

Die 1. Große Strafkammer hatte in ihrer Urteilsbegründung hingegen ausgeführt, dass die Argumentationskette der Staatsanwaltschaft nicht stichhaltig genug sei. Das Gericht wisse nicht, was in der Nacht tatsächlich passiert sei, sagte der Vorsitzende Richter Udo Lechtermann und sprach die 74-Jährige frei.

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