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Brandenburg Kindsmord vor 42 Jahren: Gericht will Schwestern erneut hören
Brandenburg Kindsmord vor 42 Jahren: Gericht will Schwestern erneut hören
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19:05 05.09.2016
Die 74-jährige Angeklagte beim Prozess.
Neuruppin

Im Indizienprozess gegen eine Frau, die vor 42 Jahren ihren acht Jahre alten Sohn ermordet haben soll, wird jetzt nach Kopien verschwundener DDR-Akten gesucht. Am Dienstag ab 10 Uhr sollen am Landgericht Neuruppin daher nochmals die beiden Töchter der Angeklagten vernommen werden.

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Die Anklage wirft der heute in Göttingen lebenden Mutter vor, 1974 ihren schlafenden Sohn nachts in die Küche getragen und dann in die Nähe des Gasherds gelegt zu haben. Er soll Kohlenmonoxid eingeatmet haben. Bislang hat sie die Tat stets abgestritten. Ein Rechtsmediziner hatte einen Unfall als Todesursache ausgeschlossen. Zu DDR-Zeiten wurde das Todesermittlungsverfahren aus nicht bekannten Gründen eingestellt. Über eine anonyme Anzeige erfolgte das neue Verfahren.

Zuletzt hatte sich eine Oberstaatsanwältin beim Landgericht gemeldet, die sich sicher war, die alten Ermittlungsakten vor einigen Jahren in der Generalstaatsanwaltschaft des Landes in der Hand gehabt zu haben - im Rahmen eines Einsichtgesuchs einer Tochter der Angeklagten. Ablichtungen habe sie an die Antragstellerin geschickt. Dies bestätigte die Juristin unlängst auch im Zeugenstand.

Von dpa, Georg Russew

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