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Knallverbot und mehr Polizei zu Silvester

Neujahrswechsel in Brandenburg Knallverbot und mehr Polizei zu Silvester

Der Neujahrswechsel steht vor der Tür. Damit die Sicherheit in der Nacht gewährleistet ist, stocken die Brandenburger die Einsatzkräfte ordentlich auf. Knallverbot gibt es an ganz bestimmten Orten, zum Beispiel im Potsdamer Park Sanssouci. Ansonsten vertrauen die Städte und Gemeinden auf ihre Bürger.

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Wunderkerzen an Silvester führen kaum zu Problemen. Anders sieht es da mit manchen Knallkörpern aus – vor allem, wenn man im Park Sanssouci unterwegs sein möchte.

Quelle: Pexels

Potsdam. Die Post macht Briefkästen über Silvester dicht. In Berlin sorgen um die Festmeile am Brandenburger Tor schwer bewaffnete Polizisten an Barrikaden für Sicherheit. Und auch in Brandenburg gibt es zum Teil erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Die Polizei plant zu den ohnehin 100 ständig eingesetzten Streifenwagen 500 weitere Polizeibeamte zum Neujahrswechsel ein, bestätigt Torsten Herbst, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Brandenburg. Der Neujahrswechsel ist traditionell einsatzstark. Meist werden Beamte wegen Körperverletzungen oder fehlgeleiteter Pyrotechnik alarmiert.

Berliner Beamte trugen Silvester 2016 Maschinenpistolen

Berliner Beamte trugen Silvester 2016 Maschinenpistolen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Sorge vor Terror gebe es im Präsidium nicht. „Wir haben keine Informationen, dass es eine verstärkte Gefahrenlage in Brandenburg gibt“, betont Herbst. Analog zu den Weihnachtsmärkten sei man aber gut vorbereitet, setze sowohl in Städten als auch auf dem Land Zivilpolizisten ein.

Keine gesonderten Sicherungsmaßnahmen an Silvester

Dass es in Brandenburgs großen Städten zu sexuellen Übergriffen wie in Köln kommen könnte, glaubt Herbst nicht. „Wir können eine Stadt wie Potsdam nicht mit einer Millionenstadt wie Köln vergleichen“, sagt der Polizeisprecher. In kleineren Städten und Gemeinden ist das kein Thema. „Solche Probleme kennen wir nicht“, sagt Anne-Katrin Weber, Ordnungsamtsleiterin im Amt Meyenburg (Prignitz). Da es eher private Feiern im ländlichen Raum, denn Großveranstaltungen gibt, habe man auch sonst keine weiteren Sicherungsmaßnahmen geplant.

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Verbot von Feuerwerkskörpern im Park Sanssouci

In Potsdam gilt im Park Sanssouci Feuerwerkskörper-Verbot. Wachleute werden von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten eingesetzt. Die Stadt indes verzichtet auf erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und Verbote. „Wir sind optimistisch, dass die Potsdamer verantwortungsvoll mit Böllern und Raketen umgehen“, sagt Stadtsprecher Markus Klier. Zudem hoffe er, dass Knallereireste auf öffentlichen Flächen von den Bürgern selbst entsorgt werden. Ähnlich sieht das Petra Berkendorf, Sprecherin der Stadt Brandenburg an der Havel, die auf gesetzlich geregelte Verbote verweist: Nahe Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen oder brandschutzgefährdeten Gebäuden darf nicht geknallt werden.

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Von Christin Iffert

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