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Königlicher Besuch auf der Buga

Prinzessin Basma Bint Ali von Jordanien in Brandenburg Königlicher Besuch auf der Buga

Die Buga bekommt königlichen Besuch: Am Dienstag wird Prinzessin Basma Bint Ali von Jordanien in Brandenburg an der Havel erwartet. Ihre Königliche Hoheit ist nicht nur da, um Blumen zu bewundern, sondern ihre Interessen sind ganz anderer Natur.

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Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Basma Bint Ali von Jordanien. Foto: Promo

Brandenburg an der Havel.  Die Buga bekommt königlichen Besuch: Am Dienstag wird Prinzessin Basma Bint Ali von Jordanien in Brandenburg an der Havel erwartet. Die Prinzessin hält sich während ihrer Deutschland-Reise derzeit in Berlin auf und macht am Dienstag einen Abstecher zur Buga. Zwischen 10 und 14 Uhr wird sie sich alle Brandenburger Standorte ansehen: den Marienberg, den Packhof und die St. Johanniskirche. Im Grünen Klassenzimmer trifft Basma Bint Ali dann auf eine 4. Klasse aus der Havelstadt.

Die jordanische Prinzessin mag eine Blumenbewunderin sein, doch ihr Interesse an der Buga ist fachlicher Natur. Sie ist seit langem im Umwelt- und Naturschutz aktiv und beschäftigt sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und den Aufbau von Ökosystemen. So erhofft sie sich von der Buga Anregungen, was Pflanzen, nachwachsende Rohstoffe und Wasser-Rückgewinnung betrifft. Ihr zur Seite steht Frank Berger, der gärtnerische Leiter des Buga-Zweckverbandes.

Prinzessin Basma engagiert sich außerdem für die Honigbiene, und zwar weltwelt. Deswegen ist sie in Brandenburg an der Havel genau richtig: Hier wurde der Botaniker und Bienenforscher Christian Konrad Sprengel (1750-1816) geboren.

2002 erhielt Basma Bint Ali den Umweltpreis „Global 500“ der Vereinten Nationen. Sie habe in starkem Maße dazu beigetragen, das öffentliche Bewusstsein für Umweltprobleme im Nahen Osten zu schärfen, hieß es damals. Im Jahr 2005 gründete sie zudem den Königlichen Botanischen Garten in Jordanien.

Ihre Königliche Hoheit gilt als sehr volksnah. Dementsprechend wird auf der Buga nichts abgesperrt, alles bleibt wie gewohnt zugänglich, versichert Carsten Tüchelmann, der Büroleiter der Brandenburger Oberbürgermeisterin.

Von MAZonline

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