Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Kostet ein Monatsticket bald mehr als 100 Euro?

Berlin/Potsdam Kostet ein Monatsticket bald mehr als 100 Euro?

Das Monatsticket für den ABC-Bereich der Berliner S-Bahn könnte ab 2017 mehr als 100 Euro kosten – für viele Brandenburg-Berlin-Pendler wäre damit eine psychologische Grenze überschritten. Eine Entscheidung darüber soll in der kommenden Woche fallen.

Voriger Artikel
Claus-Brunner karrte Leiche kilometerweit durch Berlin
Nächster Artikel
AfD-Besucher: Präsidentin drängt auf „Alarmsystem“


Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Auf die Fahrgäste von Bussen und Bahnen in Berlin und Brandenburg kommt die nächste Fahrpreiserhöhung zu. Im kommenden Jahr soll das Monatsticket für den ABC-Bereich 100,50 Euro kosten. Damit wäre die für viele Berufspendler psychologisch wichtige 100-Euro-Grenze gerissen. Derzeit kostet das Ticket 99,90 Euro. Die Berliner Morgenpost hatte am Mittwoch über die Preisänderung geschrieben. Elke Krokowski, Sprecherin der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), wollte das auf MAZ-Nachfrage weder bestätigen noch dementieren. Am Donnerstag kommt der Aufsichtsrat des VBB zusammen und berät über die Preisänderung.

Neben der Erhöhung für die Monatskarte müssen sich die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel auf weitere Erhöhung einstellen. Im Gespräch ist, ab Januar für den Einzelfahrschein für die beiden Berliner Tarifzonen A und B 2,80 Euro und damit 10 Cent mehr als jetzt zu verlangen. Die Monatskarte AB solle weiter 81 Euro kosten, die Vier-Fahrten-Karte unverändert 9 Euro. Der maßgebliche Index für die Erhöhung über alle Tarife hinweg liegt bei 0,56 Prozent. Auch die Jahreskarte für den ABC soll sechs Euro teurer werden und künftig 976 Euro kosten. Der Einzelfahrschein für eine Fahrt im ABC-Bereich kostet laut Morgenpost-Bericht künftig 3,40 Euro und damit 10 Cent mehr als bisher.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel hatte auf die möglichen Tariferhöhungen dem Tagesspiegel Ende August gesagt: „Sie werden moderat ausfallen, weil sie wieder an einen Index gekoppelt werden.“

Zu Jahresanfang waren die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg durchschnittlich um 1,84 Prozent gestiegen. Dabei hatte sich der Verbund erstmals an dem eigens angelegten Index orientiert. Er beruht auf der Entwicklung der Verbraucherpreise in Brandenburg und Berlin (zu 83 Prozent) sowie auf der Kostenentwicklung bei Kraftstoffen und Strom (je 8,5 Prozent), berechnet jeweils über die vergangenen fünf Jahre.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg