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Krankenhausaufenthalte werden teurer

Gesundheit in Brandenburg Krankenhausaufenthalte werden teurer

Bundesweit sind die Krankenhauskosten gestiegen. Nur in Brandenburg bleiben die Kosten für die stationäre Versorgung mit 3811 Euro je Fall vergleichsweise niedrig.

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Eine OP-Schwester im Israelitischen Krankenhaus in Hamburg. Die Stadt hat bundesweit die höchsten Krankenhauskosten.

Quelle: dpa

Wiesbaden/Potsdam. Die Kosten für die stationäre Krankenhausversorgung sind im vergangenen Jahr bundesweit gestiegen, in Brandenburg aber immer noch vergleichsweise moderat. Mit 3811 Euro je Fall lag das Land im Vorjahr auf Platz zwei, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 2013 betrugen die durchschnittlichen Kosten für einen stationären Aufenthalt in Brandenburg noch 3667 Euro. Landesweit summierten sich die Ausgaben auf 2,3 Milliarden Euro; der Großteil mit 1,3 Milliarden Euro wurde für Personalausgaben fällig.

In Brandenburg sind die Kosten für die stationäre Krankenhausversorgung 2014 vergleichsweise moderat geblieben

In Brandenburg sind die Kosten für die stationäre Krankenhausversorgung 2014 vergleichsweise moderat geblieben. 3811 Euro kostete ein Fall im Schnitt. Am teuersten ist die Versorgung in Hamburg – 4893 Euro kostet hier ein Krankenhausaufenthalt im Schnitt.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Niedriger waren nur noch die Kosten in Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt mit 3808 Euro. 2013 war es umgekehrt: Brandenburg lag auf Platz eins (3667 Euro je Fall) und Sachsen-Anhalt auf Platz zwei (3731 Euro je Fall). Am teuersten ist die Krankenhausversorgung derzeit in Hamburg – 4893 Euro kostet hier im Schnitt ein Krankenhausaufenthalt. Auch die Bundeshauptstadt zählt mit 4576 Euro je Fall zu den Spitzenreitern bei den Kosten für die stationäre Versorgung. In Brandenburg gibt es 56 Krankenhäuser; 2014 wurden knapp 570 000 Fälle behandelt.

Bundesweit sind im Vorjahr die Kosten um 4,1 Prozent auf 81,2 Milliarden Euro geklettert. Umgerechnet auf die rund 19,1 Millionen behandelten Patienten lagen sie je Fall bei durchschnittlich 4239 Euro und damit um 2,1 Prozent höher als 2013.

Von MAZonline

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