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Brandenburg „Kranker“ Polizist beim Joggen erwischt – gefeuert
Brandenburg „Kranker“ Polizist beim Joggen erwischt – gefeuert
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22:05 14.07.2017
Der Polizist war wegen einer Fußkrankheit nicht bei der Arbeit. Dann nahm er an einem Hindernislauf teil. Quelle: dpa
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Cottbus

Dumm gelaufen, im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Brandenburger Polizist auf Probe meldete sich wegen einer Fußverletzung krank und nahm dann an einem 16 Kilometer langen Hindernislauf teil. Dabei wurde er erwischt. Denn über seinen Platz 127 von 649 Teilnehmern prahlte der angehende Polizist auf Facebook – nicht ohne den Hinweis, dass er Polizist sei.

Sein Dienstherr – das Land Brandenburg – feuerte den Mann wegen „Vortäuschung von Dienstunfähigkeit“. Zu Recht, wie das Verwaltungsgericht Cottbus nun urteilte. Die Kammer wies den Eilantrag des geschassten Ordnungshüters, der sich mit seiner Entlassung nicht abfinden will, zurück.

Das Verhalten begründe „Zweifel an der charakterlichen Eignung des Beamten“, urteilten die Richter. Die vom Beamten vorgelegte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sei durch dessen eigenes Verhalten widerlegt worden.

„Erlaubt es die körperliche Verfassung, Sandkuhlen, Tunnel, natürliche Hindernisse, Stolperfallen, Strohballen, schlammiges Wasser, Schlammgraben etc. zu überwinden und dabei Platz 127 von insgesamt 649 Teilnehmern einzunehmen, liegt darin ein Missbrauch der Krankschreibung, der ein besonders außergewöhnliches Ausmaß erreicht“, hieß es.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Ex-Polizist kann vor das Oberverwaltungsgericht ziehen.

Von Torsten Gellner

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