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Kreisfreie sind empört über Schröters Lästerei

Wutbrief an Woidke Kreisfreie sind empört über Schröters Lästerei

Mit seinen Äußerungen über die angeblich „gestörte Wahrnehmung“ von Kommunalpolitikern hat Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) den Zorn der kreisfreien Städte auf sich gezogen. Die Stadtpolitiker aus Brandenburg/Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) werfen ihm „verbale Ausfälle“ vor und haben Schröters Chef einen wütenden Brief geschrieben.

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Für launige Sprüche bekannt: Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD).

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Die Stadtverordneten der kreisfreien Städte Brandenburg/Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) fühlen sich durch Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) verunglimpft. Sie fordern Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in einem Brief zu einer Stellungnahme auf. „Wir fragen Sie hiermit, ob Sie die verbalen Ausfälle des Mitgliedes Ihrer Landesregierung gegenüber demokratisch gewählten Stadtparlamenten billigen?“, heißt es in dem Schreiben, das die Vorsitzenden der drei Stadtverordnetenversammlungen unterzeichnet haben.

Die Kommunalpolitiker sind aufgebracht. Denn Schröter hatte kürzlich die geplante Einkreisung der drei Städte verteidigt und den dortigen Stadtverordneten vorgeworfen, eine „gestörte Wahrnehmung“ hinsichtlich ihrer Finanzkraft zu haben. Die Oberzentren seien nicht die „Perlen“, für die ihre Kommunalpolitiker sie hielten, hatte er der „Märkischen Oderzeitung“ gesagt. Da habe sich eine Mentalität eingeschliffen nach dem Motto: “Herr Ober, bringen Sie Geld, ich will zahlen“, hatte er gesagt.

Von MAZOnline

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