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Brandenburg Kriminalisten fordern mehr Personal
Brandenburg Kriminalisten fordern mehr Personal
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11:21 13.03.2017
Spurensicherung. Quelle: dpa (Genrefoto)
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Potsdam

Der Bund Deutscher Kriminalisten (BDK) fordert mehr Personal für die Brandenburger Polizei - und eine Anhebung der Besoldungssätze.

BDK fordert „verlässliche Ansage von der Landesregierung“

Die bei der letzten Polizeireform avisierte Zahl von insgesamt 8250 Polizisten in Brandenburg reiche angesichts der terroristischen Bedrohung nicht mehr aus, sagte BDK-Sprecher Riccardo Nemitz vor der 9. Landeskonferenz seines Verbandes am Dienstag in Potsdam. „Wir brauchen jetzt eine verlässliche Ansage von der Landesregierung“, erklärte er.

Weg zur Kripo erleichtern

Außerdem müssten mehr junge Kollegen direkt von der Polizeifachhochschule den Weg in die Reihen der märkischen Kripo finden. Bislang sei ein langer Weg durch die Bereitschaftspolizei sowie den Wach- und Wechseldienst vorgeschaltet.

Gleiche Forderungen von der Staatsanwaltschaft

Ähnliche Forderungen hatte bereits im Januar der Leitende Oberstaatsanwalt in Neuruppin, Wilfried Lehmann, erhoben. Auch nach seiner Ansicht muss die Kripo personell deutlich verstärkt werden, und auch er fordert eine Reformierung des Ausbildungssystems. Hintergrund seiner Sorgen ist, dass demnächst viele erfahrene Ermittler in den Ruhestand gehen.

Mehr als 80 BDK-Delegierte wollen am Dienstag auch den Umgang mit Phänomen wie Cybercrime oder der Modedroge Crystal Meth diskutieren. Zusätzlich soll auch ein neuer Landesvorstand gewählt werden.

Von Georg-Stefan Russew

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